Hape Kerkeling äußert scharfe Kritik an den Plänen des Kölner Domkapitels, künftig Eintritt von Touristen zu verlangen, um die gestiegenen Kosten für den Dom zu decken. Er bezeichnet diese Maßnahme als „unmöglich“.
Hape Kerkeling äußert Bedenken zu Eintrittsgebühren für den Kölner Dom

Hape Kerkeling hat sich kritisch zu den Plänen des Kölner Domkapitels geäußert, künftig Eintrittsgelder von Touristen zu verlangen. Der Entertainer zeigte sich empört über diese Entscheidung und stellte die Frage: „Wer hat sich das denn ausgedacht?“ Er bezeichnete die Idee als „unmöglich“ und betonte, dass sich die Zeiten zwar ändern, jedoch der Zugang zu einem so bedeutenden Ort wie dem Kölner Dom nicht kostenpflichtig sein sollte.
Das Domkapitel hat angekündigt, dass es in naher Zukunft von Besuchern Eintritt verlangen wird, um die gestiegenen Kosten für die Pflege, den Schutz und den Betrieb des Gotteshauses zu decken. Gottesdienstbesucher, Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins sollen jedoch weiterhin kostenlosen Zugang erhalten.
Kerkeling hat eine besondere Verbindung zur Kathedrale, da der Kölner Dom eine zentrale Rolle in seinem neuen Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ spielt. In diesem Film wird auch Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki zu sehen sein. Kerkeling erklärte, dass der Glaube für viele Menschen zum Glück dazugehört und es daher sinnvoll sei, mit dem Erzbischof von Köln über dieses Thema zu sprechen. Er äußerte sich überrascht darüber, dass Woelki zugesagt hat, in dem Film mitzuwirken, und betonte, dass dies mit großer Freude geschehen sei.
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