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Hape Kerkeling: Eine unerwartete Perspektive für das Bundespräsidium.

Eine Petition fordert Hape Kerkeling als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten. Der Entertainer betont die Bedeutung von Werten wie Humanismus und Demokratie und zeigt sich offen für politische Ambitionen.

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Von Superbass - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=110508984

Eine neue Initiative zielt darauf ab, Hape Kerkeling als Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier für das Amt des Bundespräsidenten zu nominieren. Die Petition richtet sich an die Fraktionsvorsitzenden aller demokratischen Parteien und fordert die Unterstützung Kerkelings als gemeinsamen, überparteilichen Kandidaten für die Wahl am 30. Januar 2027. In diesem Dokument wird betont, dass Kerkeling ein „modernes, weltoffenes Deutschland“ verkörpert, das sich seiner Wurzeln sowie humanistischen, demokratischen und christlichen Werten bewusst ist. Darüber hinaus wird hervorgehoben, dass er die Menschen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund ansprechen kann. Er wird als „Brückenbauer für eine verunsicherte Gesellschaft“ charakterisiert.

Ein bedeutender Aspekt der Petition ist seine bewegende Ansprache in der Gedenkstätte Buchenwald am 12. April, in der er an seinen Großvater Hermann Kerkeling erinnerte, der drei Jahre im Konzentrationslager verbrachte. Zudem setzt sich Kerkeling seit Jahren aktiv gegen Antisemitismus ein, den er als „Angriff auf die Menschlichkeit“ beschreibt.

Während des 35. Kinofests Lünen, bei dem er für sein Lebenswerk als Entertainer geehrt wurde, äußerte sich Kerkeling zu seinen politischen Ambitionen. Auf die Frage, ob er sich eine Kandidatur als Bundespräsident vorstellen könne, gab er zu bedenken, dass er vor einem Jahrzehnt eine solche Möglichkeit ausgeschlossen hätte. Angesichts der gegenwärtigen weltpolitischen Situation und der Führungsfiguren in vielen Ländern sei jedoch nichts mehr ausgeschlossen.

Kerkeling hat bereits Erfahrung mit dem Amtssitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue. Im Jahr 1991 trat er dort als Königin Beatrix der Niederlande auf und äußerte den Wunsch nach einem „lecker Mittagessen“. Bei seiner Dankesrede in Lünen bemerkte er, dass es sich um eine „schöne Immobilie“ handele und er kein „hundertprozentiges Nein“ zu Bellevue als möglichem neuen Wohnsitz ausschließe.

Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet am 18. März 2027; eine Wiederwahl ist nach der deutschen Verfassung nicht zulässig.


Quellen: n-tv, RTL

Bildquelle: Von Superbass – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=110508984

TS