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Hella von Sinnen äußert sich zu Trauer und Beerdigungen

Hella von Sinnen äußert sich in einem Interview über ihre Abneigung gegen traditionelle Beerdigungen und beschreibt ihre persönliche Trauerbewältigung. Sie bevorzugt individuelle Rituale zu Hause und hat keine Angst vor dem Tod, den sie als spannend empfindet.

Köln: Hella von Sinnen spricht über Tod, Trauer und Friedhöfe
KI generiert

Die Kölner Entertainerin Hella von Sinnen hat in einem Interview über ihre persönlichen Erfahrungen mit Trauer und Verlust gesprochen. Besonders der Tod ihrer Mutter sowie der plötzliche Verlust ihres langjährigen Freundes Dirk Bach haben sie stark geprägt. In der Zeitschrift „Bunte“ erklärte die 67-Jährige, dass sie Beerdigungen seit geraumer Zeit meidet.

Von Sinnen äußerte sich kritisch zu den traditionellen Beerdigungsriten und sagte: „Davon habe ich die Faxen dicke.“ Sie empfindet die Zeremonien, wie das Gehen über den Friedhof bei schlechtem Wetter und die oft als uninspiriert empfundenen Worte der Priester, als belastend. Für sie sind diese Rituale kein Trost, sondern eine zusätzliche Belastung. „Ich finde, man muss diese deutschen Rituale nicht mitmachen,“ so die Entertainerin.

Eigene Trauerrituale

Stattdessen hat Hella von Sinnen ihre eigenen Wege gefunden, um zu trauern. Sie betont, dass ein würdevoller Abschied für sie bedeutet, die Trauerrituale in der eigenen Wohnung zu gestalten. Dazu gehören Kerzen, Musik, Fotos und schöne Erinnerungen. Die Urnenbeisetzung, wie sie sie bei ihrer Mutter und Dirk Bach erlebt hat, empfindet sie als ansprechender als eine Erdbestattung. Sie findet die Vorstellung, dass der Körper nach dem Tod verbrannt wird, ansprechender als die Vorstellung des Verfalls über Monate oder Jahre.

Keine Angst vor dem Tod

Trotz ihrer Verluste hat von Sinnen keine Angst vor dem Tod. Sie beschreibt sich als spirituell und glaubt an ein Leben nach dem Tod. Den Tod selbst sieht sie als etwas Spannendes, das ihr unbekannt ist. Ihre Sorgen gelten eher dem Sterbeprozess, den sie als potenziell quälend und leidvoll empfindet, sowohl für sich selbst als auch für andere.

Die positive Einstellung von Sinnen gegenüber dem Lebensende wird durch ein Zitat von Bette Davis untermauert: „Alt werden ist kein Job für Feiglinge.“ Diese Haltung spiegelt ihre Sichtweise wider, dass das Leben und der Tod Teil eines größeren Ganzen sind.


Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler