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Heller Lichtpunkt über Köln und NRW sorgt für Aufsehen

Ein heller Punkt am Nachthimmel über Köln und Nordrhein-Westfalen war die internationale Raumstation ISS, die aufgrund optimaler Wetterbedingungen besonders gut sichtbar war. Dies sorgte für Verwunderung unter den Beobachtern.

Seltenes Phänomen: Das steckt hinter dem glühenden Punkt über Köln und NRW
KI generiert

Ein auffälliger Lichtpunkt am Nachthimmel hat in Köln und Nordrhein-Westfalen für Verwunderung gesorgt. Dieses seltene Ereignis bot einen beeindruckenden Anblick eines Weltraumspektakels.

Trotz der Vorhersagen von Gewittern und Regen war der Himmel über Köln und der umliegenden Region am Sonntagabend überraschend klar. Es waren keine Wolken zu sehen, lediglich ein leuchtender Punkt bewegte sich schnell und in gerader Linie über den Himmel. Viele Beobachter waren zunächst unsicher, um welches Objekt es sich handeln könnte.

Weltraumexperten haben jedoch schnell Klarheit geschaffen: Der leuchtende Punkt war die internationale Raumstation ISS. Diese zieht regelmäßig über Mitteleuropa hinweg, jedoch selten so nah an Köln und Nordrhein-Westfalen wie in der vergangenen Nacht. Die günstigen Wetterbedingungen ermöglichten zudem eine gute Sicht auf die ISS, selbst aus größerer Entfernung.

ISS über Köln und NRW: Lichtball am Himmel sichtbar

Obwohl die prognostizierte Flugbahn der ISS südlich von Köln lag, waren die Sichtverhältnisse so gut, dass die Raumstation dennoch deutlich zu erkennen war. Die Webseite, die die Sichtbarkeit der ISS verfolgt, bewertete die Chancen für eine gute Sicht am Sonntagabend als besonders hoch. Die besten Bedingungen waren kurz vor 22:30 Uhr gegeben, aber auch bis kurz vor Mitternacht war die ISS noch sichtbar.

Die ISS umkreist die Erde in einer Höhe von etwa 400 Kilometern und kann je nach Sichtbedingungen sogar aus mehr als 1.000 Kilometern Entfernung am Himmel beobachtet werden.

Weitere Sichtungen der ISS in den kommenden Tagen

In den nächsten Tagen wird die ISS weiter südlich unterwegs sein. In Köln könnte sie möglicherweise am Dienstagabend (21. Juli) gegen 22:21 Uhr am Nachthimmel sichtbar sein, vorausgesetzt, die Wetterbedingungen sind günstig.

Für eine gute Sicht auf die ISS sind klare Sichtverhältnisse und ein möglichst wolkenloser Himmel erforderlich. Zudem sollte man sich in einer lichtarmen Umgebung befinden, da helle Straßenlaternen und Gebäude in der Innenstadt die Sicht beeinträchtigen können.

Im vergangenen Jahr sorgte ein ungewöhnlicher Lichtkreis am Himmel ebenfalls für Verwirrung in Köln und Nordrhein-Westfalen. Dieses Phänomen wurde durch eine Rakete des Unternehmens SpaceX, das von Elon Musk geleitet wird, verursacht. Die „Falcon 9“-Rakete hatte Treibstoff abgelassen, dessen Partikel das Licht reflektierten und so das außergewöhnliche Schauspiel am Himmel erzeugten.

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Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler