Der Herbst 2026 hat in Europa mit einer außergewöhnlichen Wärme begonnen, die die bereits extremen Wetterbedingungen des vorhergehenden Sommers fortsetzt. In den ersten Wochen des Oktobers ist die Situation vieler Flüsse, insbesondere des Rheins, besorgniserregend, da sie nur geringste Wassermengen führen.
Herbstbeginn 2026 in Europa: Höchsttemperaturen und akute Wasserknappheit

Der Herbst 2026 hat in Europa mit einer außergewöhnlichen Wärme begonnen, die die bereits extremen Wetterbedingungen des vorhergehenden Sommers fortsetzt. In den ersten Wochen des Oktobers ist die Situation vieler Flüsse, insbesondere des Rheins, besorgniserregend, da sie nur geringste Wassermengen führen.
Wetterlage im September 2026
Im September 2026 setzten sich die hohen Temperaturen und die Trockenheit, die Europa im Sommer erfasst hatten, weiter fort. Der EU-Klimawandeldienst Copernicus berichtete, dass dieser September der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Die Durchschnittstemperatur lag um 2,51 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1991 bis 2020. Zuvor hatte die Region bereits den heißesten Sommer seit Messbeginn erlebt.
Folgen der anhaltenden Trockenheit
In großen Teilen West- und Mitteleuropas sowie in einigen Regionen Osteuropas hat sich die Trockenheit im Vergleich zum August verschärft. Mehrere Flüsse, darunter der Rhein, die Donau und die Weichsel, führten im September so wenig Wasser wie noch nie zuvor in der Geschichte der Aufzeichnungen. Dies hat negative Auswirkungen auf die Schifffahrt, die Wasserversorgung und die Landwirtschaft in verschiedenen Ländern.
Wetterereignisse und Ausblick
Obwohl gegen Ende September örtliche Regenfälle kurzfristige Entlastung brachten, führte dies in einigen Gebieten Frankreichs und Spaniens zu Überschwemmungen. In anderen Teilen Nord- und Nordosteuropas fiel hingegen mehr Niederschlag als gewöhnlich. Weltweit war der September 2026 der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer durchschnittlichen globalen Temperatur, die 1,63 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt.
“Die Überschreitung der langfristigen Grenze des Pariser Klimaabkommens ist nur eine Frage der Zeit”, erklärte Carlo Buontempo, Direktor des Klimadienstes. “Wie weit und wie lange wir sie überschreiten, liegt noch an uns.”
Das 1,5-Grad-Ziel bezieht sich auf einen langfristigen Durchschnitt, während einzelne Monate noch nicht das Verfehlen dieses Ziels anzeigen. Im Jahr 2015 hatten rund 200 Staaten im Pariser Abkommen vereinbart, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen und möglichst auf nur 1,5 Grad zu halten.
Quellen: n-tv
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








