Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hertha BSC plant Bauantrag für neues Stadion im Olympiapark.

Hertha BSC erhält die Möglichkeit, eine Bauvoranfrage für ein neues Stadion an der Jesse-Owens-Allee zu stellen. Die Expertenkommission hat die infrastrukturellen Gegebenheiten geprüft und empfiehlt den nächsten Schritt im Genehmigungsprozess.

Stadionneubau: Hertha kann Bauvoranfrage für neues Stadion stellen
Frankinho from Berlin, Germany via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Hertha BSC, der Fußball-Zweitligist, hat neue Optionen hinsichtlich des Stadionbaus erlangt. Die Kommission “Fußballstadion im Olympiapark” hat für ein Grundstück an der Jesse-Owens-Allee, das sich südlich des Maifelds befindet, eine Genehmigung erteilt. So wurde der Verein aufgefordert, beim Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Bauvoranfrage für diesen Standort einzureichen, wie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport mitteilte. Diese Voranfrage dient dazu, die relevanten bau- und planungsrechtlichen Anforderungen zu prüfen und die weiteren Schritte im Genehmigungsverfahren zu klären.

Wie die Senatsverwaltung berichtete, hat die Prüfgruppe seit Herbst 2024 in acht Sitzungen die infrastrukturellen Gegebenheiten eines möglichen Neubaus untersucht. Dabei standen Aspekte wie die Verkehrsanbindung, baurechtliche Anforderungen sowie Immissions- und Umweltrecht im Fokus. Ebenso wurde der Denkmalschutz betrachtet, und die Auswirkungen auf den Betrieb des Olympiastadions sowie die Integration des neuen Stadions in den Olympiapark wurden detailliert analysiert.

Ein entscheidender Schritt für den Stadionbau

Positiv äußerte sich die Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) zur Empfehlung der Expertenkommission und hob die Bedeutung dieses Fortschritts für den Verein hervor. Dank sprach sie der internen Prüfgruppe der Senatsverwaltung sowie der Expertenkommission für deren gewissenhafte und konstruktive Arbeit aus. Spranger betonte, dass das Resultat verdeutlicht, wie wichtig ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Olympiapark ist und dass es möglich ist, ein Gleichgewicht zwischen Entwicklung und Bestand herzustellen.

Bereits seit etwa zehn Jahren existieren die Pläne für ein reines Fußballstadion. Eine Fertigstellung war ursprünglich für den Sommer 2025 vorgesehen. Die aktuellen Entwicklungen könnten jedoch neue Chancen für den Bau und die künftige Nutzung des Stadions schaffen.

Herausforderungen und Ausblick

Die Debatte um den Stadionneubau ist nicht neu, und die Herausforderungen sind vielfältig. Es gilt nicht nur, baurechtliche Belange zu berücksichtigen, sondern auch die Interessen der Anwohner sowie die Auswirkungen auf die bestehende Infrastruktur. Die Expertenkommission hat sich intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt, um eine fundierte Empfehlung abzugeben.

Die Entscheidung, eine Bauvoranfrage zu stellen, stellt einen wesentlichen Schritt in Richtung der Realisierung des Projekts dar. Die kommenden Schritte im Genehmigungsprozess und die Reaktionen aus der Öffentlichkeit sowie der Politik bleiben abzuwarten. Der Verein steht vor der Herausforderung, unterschiedliche Interessen zu vereinen und zugleich seine sportlichen Ambitionen zu verfolgen.

Mehr zum Thema

“`


Quellen: Die Zeit, Bild

Bildquelle: Frankinho from Berlin, Germany via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn