Olivia Wilde überrascht in ihrem neuesten Thriller „I Want Your Sex“ als dominante Künstlerin, die ihren Assistenten in eine SM-Beziehung zieht. Regisseur Gregg Araki setzt auf einen sensiblen Umgang mit Intimität am Set, während der Film beim Sundance-Festival für Aufsehen sorgt.
"I Want Your Sex": Thriller zeigt Olivia Wilde in expliziter Rolle

Olivia Wilde in provokanter Rolle: Thriller „I Want Your Sex“ feiert Premiere
Olivia Wilde präsentiert sich in diesem Jahr in einer außergewöhnlichen Rolle. Der Erotik-Thriller „I Want Your Sex“ markiert das Regie-Comeback von Gregg Araki, dessen letzter Spielfilm „Wie ein weißer Vogel im Schneesturm“ bereits zwölf Jahre zurückliegt. Der Film feierte kürzlich seine Premiere beim Sundance-Festival, und die ersten Kritiken deuten darauf hin, dass er zu den Höhepunkten des Kinojahres zählt.
Inhalt des Films „I Want Your Sex“
In „I Want Your Sex“ verkörpert Olivia Wilde die radikale und sexuell dominante Figur Erika Tracy, die in Los Angeles lebt, Kunst schafft und ihren neuen Assistenten in eine sadomasochistische Beziehung verwickelt. An ihrer Seite agiert der 22-jährige Cooper Hoffman, der als Praktikant Elliot in die komplexe Welt der Hauptfigur eintaucht und schnell die Bedeutung von Hingabe erfährt.
Wilde wählte Hoffman, bekannt aus „Licorice Pizza“, persönlich für die Rolle aus. Sie beschreibt ihn als jemanden, der an die Filmhelden der 80er Jahre erinnert und vergleicht ihn konkret mit John Cusack und Matthew Broderick.
Explizite Szenen und neue Standards am Set
Die Dreharbeiten, insbesondere die Intimitätszenen, wurden mit großer Sorgfalt vorbereitet. Zum ersten Mal in der Karriere von Gregg Araki kam ein Intimitätskoordinator zum Einsatz, was einen Wandel im Umgang mit Sexualität am Filmset verdeutlicht. Cooper Hoffman äußerte sich positiv über die Schaffung eines „Safe Space“, der es ihm ermöglichte, sich in die Rolle hineinzuversetzen, obwohl er anfangs Bedenken hinsichtlich der drastischen Szenen hatte.
Das Herzstück des Films bleibt jedoch Olivia Wilde, die Erika mit einer Kombination aus klassischer Eleganz und kontrollierter Wildheit verkörpert. Araki hebt hervor, dass Hollywood lange Zeit nicht wusste, wie es mit Wilde umgehen sollte. Zudem kritisiert er die nach wie vor begrenzte Anzahl an hochwertigen Rollen für Frauen. Sein eigener Film könnte eine der wenigen Ausnahmen darstellen, hat jedoch bislang noch keinen deutschen Kinostarttermin.
Bildquelle: Cristiano Del Riccio via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)








