Igho „Tiny“ Ubiribo, ein britisch-nigerianischer Influencer, stirbt nach einem kosmetischen Eingriff in Bangkok. Eine Obduktion zeigt, dass eine Lungenembolie durch injizierte Hyaluronsäure die Todesursache war.
Igho „Tiny“ Ubiribo: Tödlicher Vorfall nach kosmetischem Eingriff zur Penisvergrößerung

Tragisches Ende eines kosmetischen Eingriffs
Ein scheinbar harmloser ästhetischer Eingriff hat für den britisch-nigerianischen Influencer Igho „Tiny“ Ubiribo (43) tödliche Konsequenzen gehabt. Während eines luxuriösen Aufenthalts in Bangkok entschloss er sich, eine Hyaluron-Injektion zur Penisvergrößerung durchführen zu lassen, was zu seinem frühen Tod führte.
Details des Eingriffs
Am 6. März 2026 ließ sich Ubiribo in einer bislang anonymen Klinik in Bangkok einer Behandlung unterziehen, bei der 40 Milliliter Hyaluronsäure sowie Lidocain injiziert wurden. Der Influencer, der auf Instagram etwa 185.000 Follower hatte und für seinen opulenten Lebensstil bekannt war, kehrte nach dem Eingriff gemeinsam mit seiner Frau, Danielle Simba Allen (44), in ihr Hotel zurück.
Gesundheitliche Komplikationen und Notfallreaktion
Nach einer Massage klagte Ubiribo plötzlich über heftige Brustschmerzen und verlor mehrfach das Bewusstsein. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Sukhumvit Hospital, wo die Ärzte eine akute Lungenembolie vermuteten. Geplant war eine Computertomografie, um die genaue Ursache zu klären. Leider konnte keine Untersuchung mehr durchgeführt werden, da Ubiribo noch vor der CT das Bewusstsein verlor. Über 100 Minuten lang kämpften die Ärzte um sein Leben, jedoch ohne Erfolg. Am frühen Morgen des 6. März wurde er für verstorben erklärt.
Ergebnisse der Obduktion
Monate später untersuchten britische Gerichtsmediziner den Todesfall eingehend. In der Lunge des Verstorbenen wurde Material festgestellt, das mit der injizierten Hyaluronsäure übereinstimmte. Die Gerichtsmedizinerin Jean Harkin stellte in ihrem Bericht fest, dass Ubiribo „an den Folgen eines kosmetischen Eingriffs im Ausland“ verstorben sei, wobei die Todesursache eine Lungenembolie aufgrund der Hyaluron-Injektion war.
Risiken kosmetischer Eingriffe
Experten warnen seit Jahren vor den potenziellen Gefahren kosmetischer Eingriffe wie den Penis-Fillern. Zu den möglichen Komplikationen zählen Infektionen, Narbenbildungen und lebensbedrohliche Gefäßverschlüsse. Trotz der Risiken werden solche Behandlungen in vielen Kliniken als unkomplizierte Schönheitslösungen angeboten.
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