Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Impfverweigerer (20) stirbt an Corona

Der 20-jährige Student strebte sich monatelang gegen eine Corona-Impfung und dachte er könne eine Infektion auch ohne überleben.

Foto: Symbolbild von depositphotos

Der 20-jährige Student strebte sich monatelang gegen eine Corona-Impfung und dachte er könne eine Infektion auch ohne überleben.

Schon gelesen?

>> Schlagersänger gestorben

>> Bomben-Explosion: Deutscher TOT

>> ZDF-Star fast ertrunken

<div class=“manual-ad“></div>

Tyler Gilreath (20) dachte, dass er COVID-19 auch ohne Impfung besiegen könne. Seine Mutter teilte am Montag mit, dass der junge Student der University of North Carolina Wilmington aufgrund von Komplikationen mit dem Virus hirntot ist und bald von den lebenserhaltenden Maßnahmen abgesetzt werden soll.

Gilreath aus Cary erkrankte letzten Monat an COVID-19, wie WECT als erstes berichtete. Seine Mutter, Tamra Demello, versucht noch immer, die Nachricht zu verarbeiten.

<a href=“//deals.newsflash24.de/go/8083964″ target=“_blank“>

</a>

„Das ist einfach ein so verheerender Schock“, sagte sie. „Es wird für immer ein Loch in unserem Herzen hinterlassen, das nie gefüllt werden kann.“

Der 20-Jährige war gesund und hatte keine Vorerkrankungen. Demello sagte, sie habe den Sommer über versucht, Gilreath davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen, aber er sei „verdammt stur“ gewesen.

Sie sagte, dass er schließlich zustimmte und sich impfen lassen würde, sobald seine Unizeit beginnt.

„Das war etwa zwei Wochen vor seinem Umzug. Er hatte eine gute Zeit, schloss Sachen ab und traf sich mit Freunden“, sagte Demello.

Ein paar Tage nach seiner Ankunft in Wilmington, noch vor Schulbeginn, wurde Tyler krank. Sie dachten, es ginge ihm besser, aber als Tyler letzte Woche anfing, sich unberechenbar zu verhalten, brachten ihn seine Mitbewohner schnell ins Krankenhaus.

Tyler erlangte das Bewusstsein lange genug wieder, um seine Familie zu sehen, doch am Freitag dann der Schock: Er war bereits hirntot.

Tylers Mutter tröstet sich damit, dass das Leben ihres Sohnes nicht umsonst war – seine Organe und sein Gewebe werden bis zu 80 weiteren Menschen helfen.

„So können wenigstens Menschen durch ihn weiterleben“, sagte sie. Jetzt hat sie eine Botschaft für alle, die noch zögern sich gegen Covid-19 impfen zu lassen:

„Man weiß einfach nicht, wie es sich auf einen persönlich auswirken wird. Auch wenn man stark und gesund ist. Wir wissen es einfach nicht. Und was ist daran so schlimm? Es ist eine Spritze, du bekommst sie, du bist vielleicht einen Tag krank. Und das war’s! Bitte, tu es einfach!“

nf24