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Israels neue Strategie: Keine Gespräche mehr mit EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas

Die Beziehungen zwischen Israel und der EU verschlechtern sich, nachdem Außenbeauftragte Kaja Kallas einen umstrittenen Vergleich zu Apartheid geäußert haben soll. Außenminister Saar fordert eine Entschuldigung und bricht den Kontakt zu Kallas ab.

Unzufrieden mit Kaja Kallas: Israel spricht nicht mehr mit der EU-Außenbeauftragten
Taylor Brandon auf Unsplash

Aufgrund eines umstrittenen Vergleichs hat Israel den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas vorübergehend eingestellt. Der israelische Außenminister Gideon Saar äußerte seinen Unmut über Kallas, die Israel während eines Besuchs in Mexiko angeblich mit dem Apartheid-Regime in Südafrika verglichen haben soll. Bis zu einer Rücknahme ihrer Äußerungen wird Saar keine Gespräche mit Kallas führen.

Kallas, die seit 2024 im Amt ist, soll laut Berichten das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen mit der historischen Rassentrennung in Südafrika gleichgesetzt haben. Saar forderte eine Entschuldigung von Kallas und betonte, dass er erst wieder mit ihr kommunizieren werde, wenn sie ihre Aussagen zurückzieht.

Die Spannungen zwischen Israel und der Europäischen Union nehmen damit weiter zu und werfen Fragen über die zukünftigen diplomatischen Beziehungen auf. Eine Stellungnahme aus dem Büro der EU-Außenbeauftragten steht bislang aus.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Taylor Brandon auf Unsplash

TS