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Johnson & Johnson Impfstoff – Behörden empfehlen Impfstopp wegen Thrombosen & Todesfall

Jetzt hat auch ein weiterer Hersteller ein Problem mit Thrombosen. Deshalb will die EU-Arzneimittelbehörde Ema nach AstraZeneca, nun auch den Impfstoff von Johnson & Johnson auf einen Zusammenhang mit Thrombosen untersuchen. Es hatte bereits einen Todesfall gegeben.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Jetzt hat auch ein weiterer Hersteller ein Problem mit Thrombosen. Deshalb will die EU-Arzneimittelbehörde Ema nach AstraZeneca, nun auch den Impfstoff von Johnson & Johnson auf einen Zusammenhang mit Thrombosen untersuchen. Es hatte bereits einen Todesfall gegeben.

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson verzögert den Marktstart seines Impfstoffs in Europa. Das teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Man habe Berichte über Sinusvenenthrombosen überprüft und sich für die Verzögerung entschieden.

Die Behörden in den USA hatten zuvor bereits eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land danach Sinusvenenthrombosen erfasst wurden.

Die Fälle würden nun genauer untersucht. Das teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA am Dienstag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Bis ein Ergebnis vorliege, werde als Vorsichtsmaßnahme die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit Johnson & Johnson empfohlen. Ob die neuen Erkenntnisse Auswirkungen auf die Impfungen mit dem Präparat in der EU haben werden, war zunächst noch unklar.

Bislang seien mehr als 6,8 Millionen Dosen des Impfstoffes, der Ende Februar in den USA zugelassen worden war und von dem es nur eine Dosis braucht, in den USA gespritzt worden. Derzeit würden sechs Fälle untersucht, bei denen es zwischen 6 und 13 Tagen danach zu Sinusvenenthrombosen gekommen war. In drei Fällen sei zusätzlich eine Thrombozytopenie, also ein Mangel an Blutplättchen, gemeldet worden. Betroffen seien Frauen im Alter zwischen 18 und 48 Jahren.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte vergangene Woche mitgeteilt, Fälle von Thrombosen nach einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson zu prüfen. Es seien vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln aufgetreten, eine Person sei gestorben. Die Behörde hatte betont, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land danach Sinusvenenthrombosen erfasst wurden.

„Wie die EMA am Freitag mitteilte, wurden drei Thrombosefälle in den USA gemeldet und ein weiterer im Rahmen einer klinischen Studie an einem nicht näher genannten Ort. Einer der Fälle verlief demnach tödlich. Derweil registriert das Sankt-Elisabeth-Hospital in Gütersloh vermehrt Patienten, die unter Kopfschmerzen leiden und nun Angst vor einer Hirn-Thrombose haben, wie „owl24.de“ berichtet, schreibt der „Merkur“.

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Die EU-Arzneimittelbehörde Ema untersucht mehrere Fälle von Blutgerinnseln nach Impfungen mit dem Stoff von Johnson & Johnson. Vier Fälle werden als „ernst“ bezeichent, erklärt die Ema. „Einer von diesen sei tödlich verlaufen. Zudem prüfe man fünf Fälle des sogenannten Kapillarlecksyndroms, die im Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung stehen könnten“, berichtet t-online.de.

Das Johnson & Johnson-Vakzin war gerade erst Mitte März 2021 in der EU zugelassen worden, wird dort aber im Gegensatz zu den USA noch nicht verimpft. Die EU-Kommission geht von einer Lieferung des Wirkstoffs ab dem 19. April aus. Insgesamt sollen im zweiten Quartal 55 Millionen Dosen geliefert werden. Anders als bei den anderen Impfstoffen reicht hier bereits eine Dosis für einen umfassenden Schutz aus.

Die Behörde versicherte, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht belegt worden sei. „Die Häufigkeit gemeldeter Zwischenfälle mit Blutgerinnseln im Gehirn treten nach EMA-Angaben mit ungefähr 1 je 100 000 auf. Die EMA gab weiter uneingeschränkt grünes Licht für eine Verwendung. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die Arzneimittelbehörde“, schreibt der „Merkur“.

Aussetzung der Impfungen empfohlen

Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land danach Sinusvenenthrombosen erfasst wurden. Das teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA mit.

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Quellen: T-Online, Merkur

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