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El Mala rettet Köln einen Punkt gegen Bremen

Der Jungstar trifft in der Nachspielzeit zum 1:1 und verhindert die dritte Niederlage in Serie für den 1. FC Köln.

Marco Friedl brachte Werder per Kopf in Führung.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Der junge Star Saïd El Mala hat dem 1. FC Köln mit einem Tor in der Nachspielzeit geholfen, einen Punkt zu sichern und die dritte aufeinanderfolgende Niederlage zu verhindern. Der 19-Jährige erzielte beim 1:1 (0:1) der Rheinländer gegen Werder Bremen spät das glückliche Unentschieden. Die Bremer verpassten somit den vierten Heimsieg in Serie.

Vor 41.800 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion hatte Marco Friedl die Grün-Weißen in der 22. Minute in Führung gebracht. Lange Zeit sah es danach nach einem Bremer Dreier aus, ehe El Mala, der jüngst von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nationalmannschaft nominiert worden war, zuschlug.

Kölner Schwung dahin

Bei den Kölnern war jedoch auch an der Weser lange Zeit wenig vom Schwung des starken Saisonbeginns zu sehen. Obwohl FC-Trainer Lukas Kwasniok sein Team im Vergleich zum 3:4 gegen Eintracht Frankfurt auf vier Positionen verändert hatte, konnten die Rheinländer in der ersten Halbzeit kaum überzeugen.

Die einzige bedeutende Möglichkeit für die Besucher kam von El Mala, der nach einer feinen Einzelleistung jedoch über das Bremer Tor schoss. Ansonsten kontrollierten die Bremer das Spielgeschehen, ohne dabei besonders zu brillieren. Dennoch war die Halbzeitführung der Gastgeber verdient.

Nach einer Flanke von Jens Stage, der sein 100. Bundesligaspiel für die Grün-Weißen bestritt, erzielte Werder-Kapitän Friedl per Kopf ein Tor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Cameron Puertas noch die Möglichkeit zum 2:0, jedoch scheiterte er an Kölns Torwart Marvin Schwäbe.

Treffer von Topp zählt nicht

Nach der Halbzeitpause verbesserten sich die Kölner zwar leicht. Trotzdem konnten sich die Gäste gegen die stabile Abwehr von Werder kaum durchsetzen, da sie aufgrund einer Gehirnerschütterung auf Ragnar Ache verzichten mussten. Werder-Torwart Mio Backhaus wurde praktisch überhaupt nicht gefordert.

Die Norddeutschen versäumten jedoch, den zweiten Treffer zu erzielen. Es war Pech, dass ein Tor von Keke Topp durch den Videoassistenten wegen Abseits nachträglich aberkannt wurde.

El Mala schlägt spät zu

In den letzten 20 Minuten versuchte Steffen, durch die Einwechslung von Victor Boniface, neuen Schwung in die Bremer Angriffsbemühungen zu bringen. Trotzdem setzte sich das Zittern fort, auch mit dem weiterhin torlosen Neuzugang von Bayer Leverkusen. Boniface zeigte zwar Engagement, blieb aber erneut glücklos.

In der Endphase verbesserten sich die Kölner schließlich. Zuerst hatte Luca Waldschmidt mit einem Pfosten-Knaller Pech, aber dann war El Mala zur Stelle. Der Schuss des Wirbelwinds wurde von Niklas Stark noch unhaltbar abgefälscht.

dpa