Auf dem Militärstützpunkt Wainwright in Kanada ereignete sich ein tragisches Feuer, das vier Menschen das Leben kostete und mindestens 19 weitere schwer verletzte. Insgesamt wurden 39 Personen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert, darunter mehrere mit schweren Verbrennungen, wie Alberta Premierministerin Danielle Smith in einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bekannt gab.
Katastrophe auf Militärbasis in Kanada: Vier Tote und 19 Schwerverletzte

Auf dem Militärstützpunkt Wainwright in Kanada ereignete sich ein tragisches Feuer, das vier Menschen das Leben kostete und mindestens 19 weitere schwer verletzte. Insgesamt wurden 39 Personen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert, darunter mehrere mit schweren Verbrennungen, wie Alberta Premierministerin Danielle Smith in einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bekannt gab.
Das Feuer brach in dem Grasland des Stützpunkts aus und breitete sich infolge außergewöhnlich starker Winde schnell aus. Ein Übungsgelände, auf dem Soldaten trainierten, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Kommandeur Wade Rutland erklärte, dass die genaue Brandursache derzeit noch untersucht werde. Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Infrastruktur für Öl oder Gas auf dem Gelände in den Vorfall verwickelt war.
Nach Berichten könnte eine Gasleitung oder ein Gasbrunnen während einer Übung mit scharfer Munition in Mitleidenschaft gezogen worden sein, was möglicherweise zu einer Explosion führte. Diese Informationen stammen aus Quellen innerhalb der kanadischen Streitkräfte.
Premierminister Mark Carney bezeichnete den Vorfall als eine der „schlimmsten Tragödien“ für die kanadische Armee in Friedenszeiten und ließ die Flaggen an Bundesgebäuden auf halbmast setzen.
Der Militärstützpunkt Wainwright befindet sich etwa 210 Kilometer südöstlich von Edmonton, der Hauptstadt von Alberta. Regierungsangaben zufolge gehört er zu den am stärksten frequentierten Armeestützpunkten Kanadas.
Während der Übung mit scharfer Munition simulierten Soldaten einer Infanteriegruppe Kampfhandlungen. Diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitungen für einen bevorstehenden Einsatz in Lettland im kommenden Jahr, wie Kommandeur Rutland berichtete.
Quellen: Tagesspiegel, PNP
Bildquelle: Markus Spiske auf Pexels
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