Der junge Mann hielt sich nicht an die Regeln – jetzt muss er für sein Handeln büßen und wandert ins Gefängnis.
Knast für Quarantäne-Brecher (19)

Der junge Mann hielt sich nicht an die Regeln – jetzt muss er für sein Handeln büßen und wandert ins Gefängnis.
Er wusste, dass er mit Corona infiziert ist. „Trotzdem hielt er sich nicht an die angeordnete häusliche Quarantäne und soll vier Polizisten infiziert haben. Jetzt sitzt ein 19-Jähriger im Gefängnis“, berichtet „Bild“.
Professor Dr. Stephan Ott, Leiter der Gesundheitsbehörde: „Der junge Mann ist nach den Werten des PCR-Tests hochansteckend. Wir mussten ihn zum Schutz der Öffentlichkeit dort unterbringen. Bei uns im Kreis ist das der erste Fall.“
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Am 31. März wird ein Freund (18) des jungen Mannes positiv getestet. Als Kontaktperson 1. Grades muss der 19-Jährige sich 14 Tage in Quarantäne begeben.
Am 3. April ergibt ein Test ein „positiv“: Auch der 19-Jährige hat Corona.
Am 7. April ist der an Corona erkrankte Freund in einen Unfall verwickelt. Der 19-Jährige eilt hinzu.
Am 8. und 9. April erhält der 19-Jährige Besuch von Corona-Fahndern des Kreises: schriftliche Haftandrohung.
Am 9. April entdeckt ein Polizist den jungen Mann, wie er mit einem Mädchen spazieren geht – ohne Maske! Der 19-Jährige flüchtet vor der Polizei.
Die Gesundheitsbehörde beantragt darauf hin die Zwangsunterbringung.
An diesem Sonnabend nehmen vier Polizisten und zwei Kreismitarbeiter in Schutzausrüstung den 19-Jährigen fest. Er wird in die Jugendarrestanstalt Moltsfelde gebracht – wo er bis Quarantäne-Ende (14. April) einsitzt.
Prof. Dr. Ott: „Wir prüfen, was danach auf ihn zukommt.“ Die Behörde will dem 19-Jährigen sämtliche Kosten durch dessen Quarantäne-Verstöße auferlegen – auch den Arbeitsausfall der vier Polizisten.“








