Rund 1,5 Millionen Menschen feierten am Sonntag in Köln den Christopher Street Day unter dem Motto „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“, begleitet von etwa 60.000 Teilnehmern und 100 Festwagen. Die Polizei meldete bis zum Nachmittag keine Zwischenfälle.
Köln: 1,5 Millionen Menschen feiern den Christopher Street Day

Großes Fest zum Christopher Street Day in Köln
Am Sonntag feierten in Köln rund 1,5 Millionen Menschen den Christopher Street Day (CSD). Diese Zahl wurde von den Veranstaltern bekannt gegeben. Unter dem Motto „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“ nahmen etwa 60.000 Personen an der Demonstration teil, die von rund 100 Festwagen begleitet wurde. Der Zug durch die Innenstadt wurde von zahlreichen Schaulustigen beobachtet.
Friedliche Demonstration ohne Zwischenfälle
Der veranstaltende Verein Cologne Pride berichtete, dass die Teilnehmenden „friedlich, aber laut für die Rechte und Anliegen der queeren Community“ demonstrierten. Nach Einschätzung des Vereins war die Stadt während der CSD-Demonstration in diesem Jahr so voll wie nie zuvor. Die Polizei meldete bis zum Sonntagnachmittag keine Zwischenfälle.
Prominente Gäste und musikalisches Finale
Die Kölner CSD-Demonstration gehört zu den größten ihrer Art in Deutschland und Europa. Unter den Teilnehmenden waren auch der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sowie die Grünen-Politikerin Claudia Roth. Am Abend wird die Sängerin Sarah Engels auf der Bühne am Heumarkt auftreten. Die Künstlerin, die aus Köln stammt, hatte Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest vertreten.
Historischer Hintergrund des CSD
Der Christopher Street Day erinnert an die Ereignisse vom 28. Juni 1969, als die Schwulenbar Stonewall Inn in New York von der Polizei gestürmt wurde. Diese Aktion führte zu tagelangen schweren Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und Sicherheitskräften und gilt als Wendepunkt in der Geschichte der LGBTQ+-Bewegung.
Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: KI generiert








