In Köln leiden zahlreiche Platanen unter einer Pilzkrankheit, die durch den Pilz „Apiognomonia veneta“ verursacht wird. Die Stadt hat das Problem erkannt und hofft auf eine Erholung der Bäume im Sommer, während die Ausbreitung des Pilzes weiterhin beobachtet wird.
Köln: Platanen von Pilzkrankheit betroffen

Platanen in Köln leiden unter einer Pilzinfektion
In Köln sind zahlreiche Platanen von einer Erkrankung betroffen, die sich durch trockene und braun gefärbte Blätter äußert. Diese Symptome sind auf den Pilz „Apiognomonia veneta“ zurückzuführen, der in verschiedenen Stadtteilen die Bäume befallen hat. Die Infektion führt zu braunen, zackenartigen Flecken auf den Blättern und kann dazu führen, dass die Baumkronen nur noch wenige Blätter aufweisen oder in untypischen Farben erscheinen.
Ursachen und Auswirkungen der Pilzkrankheit
Die Stadt Köln hat die Problematik bereits erkannt und erklärt, dass die kühle und feuchte Witterung in den letzten Wochen das Auftreten der Krankheit begünstigt hat. Der genaue Umfang der betroffenen Pflanzen ist derzeit noch unklar. Die Platanen, die in vielen Stadtteilen das Bild prägen und Höhen von über 20 Metern erreichen können, sind besonders betroffen.
Verbreitung des Pilzes und mögliche Erholung der Bäume
Der Pilz breitet sich über Knospen, Blattnarben oder Äste aus und kann dazu führen, dass die Triebe der Platanen plötzlich verwelken. Dies führt zu einem unansehnlichen Erscheinungsbild der Bäume. Trotz dieser Herausforderungen gibt es Hoffnung auf eine Erholung der Pflanzen im Laufe des Sommers. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass der durch den Blattverlust entstandene Schaden durch einen Neuaustrieb im Sommer ausgeglichen werden kann, sodass keine langfristigen Schäden zu erwarten sind.
Maßnahmen zur Eindämmung der Pilzinfektion
Um die Ausbreitung der Pilzkrankheit zu kontrollieren, wird ein genaues Monitoring empfohlen, auch in Zeiten von Trockenheit. Experten raten zudem dazu, das herabfallende Laub im Herbst aus dem Umfeld der befallenen Bäume zu entfernen. In den letzten Wochen gab es in Köln nur wenige warme und trockene Tage, was die Situation zusätzlich erschwert hat. Teilweise fielen die Temperaturen in den Abend- und Nachtstunden sogar in den einstelligen Bereich, und in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens wurde Anfang Mai erneut Neuschnee verzeichnet.
Quellen: t-online
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