Die Region Köln-Rhein-Ruhr hat ihr finales Konzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele beim DOSB eingereicht. Die Entscheidung über die deutsche Olympia-Bewerbung fällt im September.
Köln-Rhein-Ruhr: Bewerbung für Olympische Spiele erreicht neuen Meilenstein

Die Region Köln-Rhein-Ruhr hat ihr finales Konzept für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Die Entscheidung über die Bewerbung wird im September getroffen.
Fortschritt im Auswahlverfahren für die Olympischen Spiele
Köln, als führende Stadt, hat gemeinsam mit der Region Rhein-Ruhr im nationalen Auswahlprozess um die deutsche Olympia-Bewerbung einen weiteren Schritt vollzogen. Das Konzept für die Austragung der Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 wurde fristgerecht beim DOSB eingereicht. Diese Information wurde am Freitag bekannt gegeben.
Zusätzlich zu Köln-Rhein-Ruhr haben auch Berlin und München ihre finalen Bewerbungsunterlagen eingereicht. Damit beginnt eine entscheidende Phase im nationalen Auswahlprozess. Hamburg, das ursprünglich ebenfalls als Bewerber auftrat, hat seine Bewerbung zurückgezogen.
Prüfung der Konzepte durch den DOSB
Das Konzept der Region Köln-Rhein-Ruhr hat laut DOSB die ersten beiden Auswahlstufen erfolgreich durchlaufen. Zunächst wurde die operative Machbarkeit der Bewerbung sowie die Erfüllung zentraler Mindestanforderungen geprüft. In der zweiten Phase wurde die gesellschaftliche und politische Unterstützung bewertet. Diese Unterstützung wurde durch eine Zweidrittelmehrheit in einem Bürgerentscheid in Köln und der Region Rhein-Ruhr gesichert. In Berlin liegt ein entsprechender Beschluss des Abgeordnetenhauses vor.
Der DOSB sowie die olympischen Spitzenverbände werden nun die eingereichten Konzepte detailliert prüfen. Diese Bewertung soll bis Ende August abgeschlossen sein. Grundlage für die Prüfung ist ein Leitfaden, der in Zusammenarbeit zwischen dem DOSB und dem Bundeskanzleramt erstellt wurde und sich an den Kriterien des internationalen Auswahlverfahrens orientiert.
Entscheidung über den deutschen Standort im September
Die Ergebnisse der Prüfung werden anschließend von einer Kommission bestätigt. Diese kann eine Empfehlung für das weitere Vorgehen aussprechen, ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Die endgültige Entscheidung, welcher Standort Deutschland im internationalen Bewerbungsprozess vertreten soll, wird am 26. September während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden getroffen.
DOSB-Präsident Thomas Weikert hat die Arbeit der Bewerber gewürdigt. Er betonte, dass die bisherigen Phasen gezeigt hätten, dass Deutschland in der Lage sei, die Spiele auszurichten und dass es auch den Willen dazu gebe. Nun gelte es, das beste Konzept für Deutschland zu ermitteln, das die größten internationalen Erfolgsaussichten bietet. Die Olympia-Bewerbung wird als nationale Aufgabe betrachtet, unabhängig vom späteren Standort.
Quellen: t-online, n-tv
Bildquelle: KI generiert








