Die Stadt Köln warnt vor dem Baden im Rhein und kündigt verstärkte Kontrollen an Pfingsten an. Bei Verstößen gegen das seit 2025 geltende Badeverbot drohen Bußgelder von bis zu 1.000 Euro.
Köln | Über Pfingsten: Strenge Kontrollen gegen das Baden im Rhein

Pünktlich zum Pfingstwochenende warnt die Stadt Köln eindringlich vor dem Baden im Rhein. Die Strömung des Flusses kann gefährlicher sein, als sie vom Ufer aus erscheint. Das Ordnungsamt hat angekündigt, die Kontrollen entlang des Rheins zu verstärken. Bei Verstößen gegen das Badeverbot drohen Bußgelder von bis zu 1.000 Euro.
Im gesamten Kölner Stadtgebiet ist das Schwimmen und Baden im Rhein seit 2025 untersagt. Diese Regelung gilt für eine Uferlänge von insgesamt 67,3 Kilometern. Bereits das Verweilen in mehr als knöcheltiefem Wasser wird als Baden gewertet.
Warnung vor gefährlicher Strömung
Die Stadt weist darauf hin, dass der Rhein zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen weltweit gehört. Die Strömung kann oft stärker und unberechenbarer sein, als es vom Ufer aus den Anschein hat. Selbst erfahrene Schwimmer können in Lebensgefahr geraten.
Besonders an heißen Tagen zieht es viele Menschen an die Strände und Uferbereiche des Rheins. Um Badeunfälle zu vermeiden, wird das Personal des Ordnungsamtes verstärkt präsent sein und über die Gefahren aufklären.
Ausnahmen vom Badeverbot
Von dem Badeverbot ausgenommen sind unter anderem Rettungseinsätze sowie Übungen von Feuerwehr und Wasserrettung. Auch das Ein- und Aussteigen beim Anlegen von Booten, Kanufahren, Rudern und Angeln bleibt erlaubt. Veranstaltungen, die eine ausdrückliche Genehmigung der Stadt erhalten, können ebenfalls stattfinden.
Entlang des Rheins hat die Stadt etwa 60 Hinweisschilder aufgestellt, die in mehreren Sprachen über das Badeverbot informieren.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








