Ab dem 1. Juli 2026 erhöhen die KölnBäder die Eintrittspreise für Erwachsene und Jugendliche in städtischen Bädern aufgrund gestiegener Kosten. Kinder unter sechs Jahren sind von der Preiserhöhung ausgenommen.
KölnBäder erhöhen Eintrittspreise ab Juli 2026

Ab dem 1. Juli 2026 müssen Besucher der Kölner Schwimmbäder mit höheren Eintrittspreisen rechnen. Die KölnBäder GmbH hat angekündigt, die Tarife für den Badbesuch zu erhöhen, während die Preise für das Eislaufen im Lentpark ab dem 1. September 2026 ebenfalls steigen werden. Diese Entscheidung wurde aufgrund gestiegener Personal- und Betriebskosten sowie der allgemeinen Inflation getroffen. Die letzte Preisanpassung fand vor mehr als zwei Jahren statt.
Preisanpassungen für verschiedene Altersgruppen
Für Erwachsene im Agrippabad und in den Kombibädern wird der Eintrittspreis um 60 Cent angehoben. Der Preis für den Besuch in den Hallenbädern und im Naturfreibad Vingst steigt um 50 Cent. Jugendliche bis 18 Jahre müssen künftig 20 Cent mehr zahlen, während der Eintritt für Kinder unter sechs Jahren unverändert bleibt.
Erhöhung der Preise für Eislaufen
Im Lentpark wird der Preis für den Kurztarif auf der Eisbahn für Erwachsene um 70 Cent angehoben, während der Tagestarif um einen Euro steigt. Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren zahlen in allen Tarifen 40 Cent mehr. Auch für Kinder unter sechs Jahren gibt es eine moderate Preiserhöhung.
Durchschnittliche Preiserhöhung und Ermäßigungen
Die durchschnittliche Erhöhung der Eintrittspreise beträgt über alle Angebote hinweg sechs Prozent. Trotz dieser Anpassungen bleiben die Ermäßigungen für Inhaber des KölnPass bestehen, und die bestehenden Vorteilskarten behalten ihre Rabattstruktur. Zudem werden an einigen Standorten die Parkgebühren angepasst.
Stellungnahme der KölnBäder-Geschäftsführung
Claudia Heckmann, Geschäftsführerin der KölnBäder GmbH, erklärte, dass die Kosten für Energie, Personal und Instandhaltung in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Sie betonte, dass die Preisanpassungen mit Bedacht vorgenommen wurden, um eine Balance zwischen wirtschaftlicher Verantwortung und sozialer Teilhabe zu schaffen. Markus Sterzl, ebenfalls Geschäftsführer der KölnBäder, ergänzte, dass die Eintrittspreise nur einen Teil der tatsächlichen Betriebskosten abdecken und der Großteil weiterhin von der Stadt Köln getragen wird.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








