Beim Kölner CSD hat sich auf Plakaten ein Rechtschreibfehler eingeschlichen, der die Demonstration als „Demonparade“ statt „Demoparade“ ankündigt. Die Veranstalter reagieren humorvoll auf den Patzer und betonen, dass es sich um eine unbeabsichtigte Aktion handelt.
Kölner CSD: Rechtschreibfehler auf Plakaten sorgt für Aufsehen

Der Christopher Street Day (CSD) in Köln erreicht am Sonntag seinen Höhepunkt mit einer großen Demonstration in der Innenstadt. Im Vorfeld des Events ist jedoch ein bemerkenswerter Fehler auf den Plakaten aufgetreten.
Fehlerhafte Ankündigung auf Plakaten
Am kommenden Wochenende findet in Köln das Straßenfest zum CSD statt, wobei die Demonstration am Sonntag im Mittelpunkt steht. Die Polizei erwartet etwa 60.000 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer, was zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen führen wird. Vor diesem Hintergrund hat der Veranstalter, Cologne Pride, einen kuriosen Fehler auf den Plakaten gemacht, die an verschiedenen KVB-Haltestellen ausgehängt sind.
Auf einem der Plakate, das die Veranstaltungen des CSD-Wochenendes ankündigt, ist ein Rechtschreibfehler zu finden. Anstelle von „CSD-Demoparade“ steht dort „CSD-Demonparade“. Das Wort „Demon“ bedeutet im Englischen „Dämon“. Ein Nutzer auf Reddit kommentierte den Fehler mit den Worten: „Wir kommen alle in die Hölle, aber zum CSD dürfen wir raus.“
Humorvolle Reaktion von Cologne Pride
Die Veranstalter haben sich auf Instagram zu dem Vorfall geäußert. In ihrem Beitrag erklärten sie: „Uns wurden in den letzten Tagen diverse Fotos von unserem Plakat geschickt. Natürlich findet am Sonntag keine DEMONparade statt, sondern die DEMOparade.“ Da ein Austausch der Plakate nicht mehr möglich sei, wolle man den Fehler mit Humor nehmen. „Auch wir sind nicht perfekt und machen Fehler! Dieser ist besonders unglücklich“, so die Veranstalter weiter.
In ihrem Beitrag fügen sie hinzu, dass der Fehler möglicherweise auch als unbeabsichtigte Guerilla-Aktion interpretiert werden könnte, die Aufmerksamkeit erregt und verdeutlicht, dass CSDs notwendig sind, da es immer noch Menschen gibt, die mit solch einer Wortwahl diffamieren. Die Nutzer nehmen den Fehler jedenfalls mit Humor auf. Ein Kommentar lautet: „Nach der Hitzewelle muss ich nur noch mein Horn umschnallen und Outfit sitzt.“ Ein anderer Nutzer merkt an: „Nur weil CSD in Köln ist, muss man doch nicht gleich den Teufel an die Wand malen.“
Quellen: t-online
Bildquelle: Vie Studio auf Pexels








