Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, die seit Januar in Syrien festgehalten wurde, ist wieder in Deutschland. Ihr Anwalt bestätigte die Rückkehr, die durch die deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt unterstützt wurde.
Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann kehrt aus Syrien zurück

Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, die seit Januar in Syrien festgehalten wurde, ist wieder in Deutschland. Dies wurde von ihrem Anwalt bestätigt und von einem Nachrichtenmagazin berichtet.
Michelmann konnte Syrien über ein Drittland verlassen und anschließend nach Deutschland fliegen. Die deutsche Botschaft in Damaskus war in den Fall involviert und hatte sie konsularisch betreut. Auch die Botschaften in Beirut sowie die Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin setzten sich für ihre Freilassung ein. Die Gespräche fanden auf hochrangiger Ebene statt.
Verschwinden in Raqqa
Am 18. Januar verschwand Michelmann in der nordsyrischen Stadt Raqqa. Sie war dort als Journalistin tätig und befand sich in Begleitung des kurdisch-türkischen Kameramanns Ahmed Polad. Raqqa war zuvor von den kurdisch dominierten „Demokratischen Kräften Syriens“ (SDF) kontrolliert worden. An dem Tag ihres Verschwindens übernahmen regierungsnahe islamistische Milizen und Einheiten der syrischen Übergangsregierung die Kontrolle über die Stadt und angrenzende arabische Gebiete.
Die Lokalredaktion in Köln berichtete mehrfach über den Fall der Journalistin. Zunächst galt sie über Wochen als vermisst, bevor Hinweise auf ihre mögliche Inhaftierung in Syrien aufkamen. Für ihre Angehörigen in Köln war lange unklar, wo sie festgehalten wurde und wie es ihr ging.
Quellen: t-online, Der Spiegel
Bildquelle: KI generiert








