Harald Müller, bekannt als „Prinz Pascha“ des Kölner Karnevals, wurde leblos in seiner Gaststätte aufgefunden. Er starb vermutlich an einem Herzinfarkt kurz nach seinem 61. Geburtstag.
Kölner Karneval trauert um Harald Müller, bekannt als „Prinz Pascha“

Im Kölner Karneval herrscht Bestürzung über den Tod von Harald Müller, der am Sonntag in seiner Gaststätte „Wirtshaus am Markt“ in Pulheim leblos aufgefunden wurde. Der Gastronom und Karnevalist starb kurz nach seinem 61. Geburtstag, wobei ein Herzinfarkt als mögliche Todesursache vermutet wird.
Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Müller, der ursprünglich aus Franken stammte und ein Anhänger des 1. FC Nürnberg war, hinterließ im rheinischen Karneval einen bleibenden Eindruck. In der Karnevalssession 2012/2013 wurde er als Prinz Harald I. der „Ahl Häre“ landesweit bekannt. Dies geschah unter anderem, weil die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer einen seiner Auftritte im Kölner Etablissement „Pascha“ öffentlich kritisierte.
Als ehemaliger „Hausmeister“ des „Pascha“ engagierte sich Müller für den Verein „Pascha für Menschen in Not e.V.“ und sorgte damit regelmäßig für Diskussionen in der Karnevalsszene. Für die kommende Karnevalssession war er erneut als Prinz für Pulheim vorgesehen.
Der Verein „Ahl Häre“ ehrte sein langjähriges Mitglied in einem emotionalen Beitrag auf Facebook und drückte seine Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit aus. Die Gedanken des Vereins gelten seiner Lebensgefährtin Bianca, seinem Sohn Florian und der gesamten Familie.
Die 1. KG Straßenbahnsitzung, bei der Müller als Wirt und enger Freund galt, äußerte sich ebenfalls: „Harald Müller war nicht nur unser Kamerad, er war auch Familienvater, guter Freund und Wirt mit Herzblut.“ Harald Müller hinterlässt seine Lebensgefährtin Bianca und seinen Sohn Florian.
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