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Kölner Verkehrsbetriebe: Verdi kündigt Streik für Montag an

Verdi plant am Montag einen Streik bei der KVB in Köln, der den Busverkehr auf der linken Rheinseite lahmlegen soll. Stadtbahnen sollen weiterhin fahren, jedoch kann es auch hier zu Einschränkungen kommen.

KVB in Köln am Montag: Verdi mit neuem Streik
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Am Montag plant die Gewerkschaft Verdi, den Busverkehr der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) zu bestreiken. Dies geschieht im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde im kommunalen Nahverkehr und soll den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.

Die Warnstreiks betreffen insbesondere den Betriebshof Nord, von dem aus der Fahrdienst organisiert wird. Stadtbahnen sollen jedoch weiterhin fahren, wobei auch hier mit möglichen Einschränkungen zu rechnen ist. Buslinien, die von Subunternehmern betrieben werden, sind nicht von den Streikmaßnahmen betroffen.

Die S-Bahnen und Regionalzüge werden planmäßig verkehren, da sie nicht Teil des Tarifkonflikts sind. Die KVB arbeitet derzeit an einem Ersatzfahrplan, um die Auswirkungen des Streiks zu minimieren.

Die erneuten Arbeitsniederlegungen sind Teil einer intensiven Streikwoche, die bereits am Dienstag begann. In den letzten sechs Tagen fanden verschiedene Warnstreiks statt, darunter Aktionen an KVB-Kundenzentren, im Fahrdienst und in den Werkstätten. Ein NRW-weites Vollstreikereignis fand am Donnerstag statt, gefolgt von einem weiteren Streik am Samstag, der sich auf rechtsrheinische Buslinien konzentrierte.

Verdi fordert unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich sowie längere Pausenzeiten zwischen den Schichten und verbesserte Zuschlagsregelungen. Ziel dieser Forderungen ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den öffentlichen Nahverkehr langfristig personell zu stabilisieren.

Bildquelle: depositphotos

Ronny Winkler