Die Kölner Zoologin Lydia Möcklinghoff ist am 3. Juli 2026 bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien gestorben. Sie war bekannt für ihre Forschung zu Großen Ameisenbären und lebte teilweise in Köln sowie in Brasilien.
Kölner Zoologin stirbt bei Flugzeugabsturz in Brasilien

Die Zoologin Lydia Möcklinghoff aus Köln ist verstorben. Die renommierte Forscherin, die sich auf Ameisenbären spezialisiert hatte, kam bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien ums Leben.
Wie auf ihrem Instagram-Profil bekannt gegeben wurde, ereignete sich der tödliche Unfall am 3. Juli. Berichten zufolge starb die 45-Jährige am Freitagmorgen in der Nähe von Campo Grande, wo das Unglück stattfand. Auch der Pilot des Kleinflugzeugs überlebte den Absturz nicht.
Das Flugzeug war kurz nach dem Start vom Flughafen Santa Maria abgestürzt. Das Ziel der Reise war die Region Aquidauana im Pantanal, wo Möcklinghoff Feldforschung durchführen wollte. Die genauen Umstände des Absturzes sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.
Trauer um Lydia Möcklinghoff
Die Nachricht von ihrem Tod hat große Bestürzung ausgelöst. Auf Instagram äußerten viele Nutzer ihr Mitgefühl und würdigten Möcklinghoffs Engagement für den Natur- und Artenschutz. Ein Kommentar hebt hervor, wie sehr sie andere Menschen inspiriert habe, während ein anderer Nutzer ihr Beileid für die Familie und Freunde aussprach und ihre Arbeit als Wissenschaftlerin und Reporterin lobte.
Lydia Möcklinghoff war bekannt für ihre Forschung zu Großen Ameisenbären und veröffentlichte mehrere Bücher zu diesem Thema. Zudem hielt sie Vorträge und war in verschiedenen Medienformaten, einschließlich Podcasts und Fernsehsendungen, präsent. Im WDR hatte sie eine eigene Reihe mit dem Titel “Lydia im Pantanal” oder “Lydias Pantanal-Abenteuer”.
Die Forscherin verbrachte neun Monate im Jahr in Köln und widmete die restliche Zeit ihrer Feldforschung auf einer Rinderfarm im brasilianischen Pantanal, wie sie in einem früheren Interview erläuterte.
Quellen: t-online, Bild
Bildquelle: depositphotos








