Aktueller Stand: Der Grund für diese massiven Abhebungen war ein Hackerangriff am Donnerstag, bei dem digitale Vermögenswerte im Wert von rund 6,3 Milliarden Dollar entwendet wurden.
Kundenabzüge bei Binance nach Hackerangriff: 3,64 Milliarden Dollar betroffen

Ausblick: Die Kryptobörse Binance sieht sich nach der Wiederherstellung der Auszahlungen mit einem erheblichen Geldabfluss konfrontiert. Kunden haben insgesamt 3,64 Milliarden Dollar abgehoben, was 2,1 Prozent der gesamten verwalteten Vermögenswerte entspricht.
Aktueller Stand: Der Grund für diese massiven Abhebungen war ein Hackerangriff am Donnerstag, bei dem digitale Vermögenswerte im Wert von rund 6,3 Milliarden Dollar entwendet wurden. Binance erklärte, dass mittlerweile etwa 95 Prozent der gestohlenen Gelder durch interne Reserven ersetzt worden sind.
Hintergrund: Die Börse hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass die Abflüsse höher seien als angegeben. Die Analyseplattform DefiLlama sprach von 5,81 Milliarden Dollar, was Binance als irreführend bezeichnete, da diese Zahl interne Umbuchungen auf neue Wallets berücksichtigte und nicht die tatsächlichen Kundenabflüsse widerspiegele.
Risiken: Um das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen, kündigte Binance einen aktualisierten Nachweis über die Reserven an. Dieser „Proof of Reserves“ soll die Absicherung der Kundenguthaben durch Bestände aufzeigen. Allerdings ist der angekündigte Nachweis noch kein Indiz für eine unabhängige Prüfung. Berichten zufolge wurde der Angriff von einer staatlichen nordkoreanischen Hackergruppe verübt, was die Frage aufwirft, ob die Kunden der Plattform ihr Vertrauen wiederherstellen können.
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Quellen: tagesschau
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