Florian Schneider, ein Dresdner Bildhauer, spricht am 7. September im Stadtarchiv über seine Erfahrungen beim Wiederaufbau der Frauenkirche und seine künstlerische Arbeit. Parallel dazu ist eine Ausstellung über die Frauenkirche zu sehen.
Kunstvolle Steinbearbeitung: Tradition trifft auf moderne Gestaltungstechniken
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Der Bildhauer Florian Schneider, auch bekannt als Spandlitz, wird am Montag, dem 7. September, um 18 Uhr im Stadtarchiv Dresden über seine Erfahrungen beim Wiederaufbau der Frauenkirche berichten. In seinem Vortrag wird er nicht nur auf sein künstlerisches Schaffen eingehen, sondern auch persönliche Eindrücke sowie Informationen über das Material Sandstein und relevante Daten aus dieser Zeit teilen. Zudem wird er Vergleiche zu anderen Rekonstruktionsprojekten ziehen, an denen er beteiligt war.
Florian Schneider, geboren 1978, absolvierte seine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer in Dresden. Anschließend sammelte er Erfahrungen in der Steinrestaurierung und als Holzbildhauer. Er besuchte zwei Jahre lang die Werkkunstschule Flensburg und erweiterte seine künstlerischen Fähigkeiten durch ein Praktikum bei Thomas Reichstein. Fünf Jahre lang war er für die formgebende Produktentwicklung in der Kunststein- und Betonindustrie in Berlin und Hamburg verantwortlich. Seit 2006 arbeitet er als freier Bildhauer und kehrte 2010 nach Dresden zurück.
Zusätzlich zu seinem Vortrag haben die Besucher die Gelegenheit, die Ausstellung „Frauenkirche – aus Archiv und Atelier“ zu besichtigen, die historische Dokumente mit Malerei von Iven Zwanzig kombiniert. Der Eintritt zu Vortrag und Ausstellung ist kostenlos.
Quellen: dresden
Bildquelle: Depositphotos








