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Lea Meyer äußert sich nach Sturz bei Leichtathletik-EM kritisch über ZDF-Interview

Lea Meyer, die bei der Leichtathletik-EM über 3000 Meter Hindernis stürzte und eine Medaille verpasste, wurde für ihre scharfe Kritik an der Siegerin Gesa Krause im ZDF-Interview heftig kritisiert. Meyer verließ den Zielbereich, ohne mit ihren erfolgreichen Teamkolleginnen zu feiern.

Leichtathletik-EM: Empörung über ZDF-Interview von Ex-Kölnerin Lea Meyer
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Die ehemalige Kölner Hindernisläuferin Lea Meyer hat nach ihrem Sturz im Finale über 3000 Meter Hindernis bei der Leichtathletik-EM in Birmingham scharfe Kritik an einem Interview des ZDF geübt. Meyer, die zwischen 2022 und 2024 für den ASV Köln und Bayer Leverkusen antrat, verließ den Zielbereich unmittelbar nach dem Rennen, ohne mit ihren erfolgreichen Teamkolleginnen Gesa Krause und Olivia Gürth zu feiern.

Im Rennen hatte Meyer von Beginn an das Tempo bestimmt, stürzte jedoch beim letzten Überqueren des Wassergrabens und belegte letztlich den vierten Platz. In einem Interview mit dem ZDF äußerte sie ihren Unmut über die Situation und bezeichnete sich als die “beste Hindernisläuferin in Europa”, die eine Medaille verdient gehabt hätte. Krause, die Gold gewann, wurde von Meyer kritisiert, da sie ihrer Meinung nach nicht aktiv genug im Rennen war.

Die Enttäuschung über den verpassten Medaillenplatz war Meyer deutlich anzusehen. In den sozialen Medien erhielt sie für ihre Äußerungen und ihr Verhalten im Interview negative Rückmeldungen. Meyer selbst äußerte sich später auf Instagram und räumte ein, dass sie im entscheidenden Moment nicht gut genug war und Fehler gemacht hatte. Sie schob jedoch niemandem die Schuld für ihren Sturz zu.

Im ZDF-Interview unterließ es Meyer, ihren Teamkolleginnen Glückwünsche auszusprechen. Später erklärte sie, dass Gesa Krause die beste Taktik gewählt habe und ihre Stärken optimal ausspielte. Meyer bezeichnete ihr Verhalten in der Interviewzone als “nicht passend, unsportlich und unprofessionell” und kündigte an, aus dieser Erfahrung zu lernen.

Für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zeigte sich Meyer optimistisch und angriffslustig. Sie strebt an, als deutsche Rekordhalterin an den Start zu gehen, und sieht Krause als Inspiration für ihre eigenen Ziele.


Quellen: t-online, ZDF, SPORT1

Bildquelle: depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS