Leverkusen beendet seine Niederlagenserie und feiert gegen Bremen den ersten Pflichtspielsieg 2026. Werder bleibt indes weiter sieglos und rutscht Richtung Tabellenkeller.
Leverkusen schlägt Bremen und feiert ersten Sieg 2026

Bayer Leverkusen hat trotz eines schlechten Starts den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2026 errungen. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen setzte sich das Team von Trainer Kasper Hjulmand gegen das offensiv sehr ungefährliche Werder Bremen mit einem unspektakulären 1:0 (1:0) durch. Die Mannschaft von Horst Steffen blieb somit auch im achten Ligaspiel in Folge ohne Sieg und rutschte weiter in Richtung Tabellenkeller ab.
Bei 30.210 Zuschauern in der ausverkauften Leverkusener Arena erzielte Lucas Vázquez in der 37. Minute das entscheidende Tor. Mit nun 32 Punkten bleibt die Werkself in Schlagdistanz zu den Champions-League-Plätzen. Bereits am Mittwochabend steht Leverkusen gegen Villarreal aber zunächst vor der Aufgabe, den Einzug in die Playoffs der laufenden Königsklasse klarzumachen.
Bremens Pieper muss früh runter
Nach der bitteren Niederlage beim 0:2 gegen Olympiakos Piräus am Dienstagabend in der Champions League ersetzten Jonas Hofmann und an seinem 30. Geburtstag, Stürmer Patrick Schick Ezequiel Fernández und Christian Kofane in der Startelf. Bremen spielte zum dritten Mal in Folge mit derselben Anfangsformation, musste jedoch auf den zuletzt starken Joker Samuel Mbangula verzichten, der aus persönlichen Gründen fehlte.
Die erste gute Chance des Spiels gehörte den Gastgebern: Nach einer kurz ausgeführten Ecke landete der Ball über Aleix Garcia bei Loic Badé, dessen Abschluss jedoch an Bremens Keeper Mio Backhaus scheiterte (8.). Beim Rettungsversuch prallte der Schlussmann unglücklich mit Amos Pieper zusammen. Der Verteidiger musste nach einer längeren Behandlungspause und einem kurzen Versuch, weiterzuspielen, frühzeitig ausgewechselt werden.
Zweiter Jubel, erstes Bayer-Tor
Kurz darauf (12.) feierte das Stadion einen Treffer von Geburtstagskind Schick, aber der VAR annullierte das Tor wegen eines Handspiels. Wenige Minuten später vergab Ernest Poku die nächste große Chance, als er nach einem Pass von Schick aus kurzer Distanz über das leere Tor schoss (18.). Werder zeigte insgesamt eine mutige Leistung, blieb aber im Angriff unauffällig.
Bayer hatte mehr klare Chancen, als Vázquez nach einem schönen Doppelpass mit Ibrahim Maza das verdiente Führungstor erzielte. Kurz darauf hätten die Hanseaten beinahe ausgeglichen (41.), aber Justin Njinmah köpfte eine Flanke von Romano Schmid an den linken Pfosten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit scheiterte auch Maza auf der anderen Seite mit einem Distanzschuss am Aluminium.
Zweite Halbzeit mit wenig Unterhaltungswert
Nach dem Wiederanpfiff versuchte Bremen, seine Angriffsbemühungen zu steigern, blieb jedoch im letzten Drittel zu ungenau. Jarell Quansah klärte einen Schuss von Schmid im letzten Moment mit einer Grätsche. Kurz darauf stoppte Backhaus einen Schuss von Alejandro Grimaldo mit einer weit ausgestreckten Parade (50.). Nach einigen Wechseln verlief das Spiel eher ereignislos. Die passiven Leverkusener überließen den Gästen den Ball, die jedoch an Ideen mangelten.
Trotz des eher ereignislosen Spiels mit wenig Unterhaltungswert brandete auf den Rängen Jubel auf, als Exequiel Palacios nach über vier Monaten Verletzungspause bei den Hausherren eingewechselt wurde. Grimaldo scheiterte derweil aus spitzem Winkel einmal mehr an Backhaus (75.). Gegen maximal harmlose Bremer genügte der Werkself jedoch bis zum Schluss ein geringes Maß an Aufwand, um das 1:0 über die Zeit zu bringen.








