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Mainz gewinnt Kellerduell gegen Heidenheim

Erster Heimsieg seit 2025 sichert wichtige Punkte für Mainz im Abstiegskampf.

Silvan Widmer ließ Mainz jubeln.
Foto: Torsten Silz/dpa

Der 1. FSV Mainz 05 hat im Kellerduell zum Abschluss der Hinrunde die Rote Laterne an den 1. FC Heidenheim abgegeben, indem sie mit dem ersten Bundesliga-Sieg unter Urs Fischer 2:1 (1:0) gewonnen haben. Dies war der erste Heimsieg der Rheinhessen seit Februar 2025 und der erste Dreier nach zwölf sieglosen Spielen.

Silvan Widmer (30. Minute) und Nadiem Amiri (48.) erzielten die Tore für die Gastgeber vor 24.500 Zuschauern in der Mewa Arena. Stefan Schimmer (60.) traf für die Gäste. Mainz hat nun genauso viele Punkte (12) wie Heidenheim und der FC St. Pauli, der zwei Spiele weniger absolviert hat. Aufgrund der besseren Tordifferenz wird Mainz die Hinrunde mindestens als Tabellen-17. beenden. Heidenheim liegt auf dem letzten Platz.

Fischer musste unerwartet auf den erkrankten Stürmer Benedikt Hollerbach verzichten. Armindo Sieb ersetzte ihn in der Startelf. Trainerkollege Frank Schmidt brachte nach dem 2:2 gegen Köln zwei Änderungen in der Mannschaft vor. Benedikt Gimber und Mikkel Kaufmann spielen anstelle von Tim Siersleben und Sirlord Conteh, der aufgrund der Belastungssteuerung auf der Ersatzbank saß.

Nach Gäste-Offensive Mainzer-Führung

Zu Beginn waren es die Gäste, die das Spiel bestimmten, während sich Mainz in der wenig besetzten Mewa Arena weit zurückzog und Heidenheim den Ball überließ. Es gab nur wenige Szenen im Strafraum. Erstmals gefährlich auf das Tor schoss Nikolas Veratschnig (8.), der später mit einer Muskelverletzung vom Platz musste. Kaufmann (11.) schoss am Mainzer Tor vorbei.

Während der Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften. Die wenigen Schüsse waren ungefährlich und die Pässe im Strafraum waren ungenau. Marvin Pieringer (26.) und Gimber (28.) konnten nicht an Daniel Batz im Mainzer Tor vorbeikommen. Dann fiel überraschend das Tor für die Gastgeber. Ramaj spielte einen Pass zu Jae-Sung Lee, der direkt auf den freien Widmer im Strafraum flankte. Gegen den Schuss des Schweizers war Ramaj chancenlos. Philip Tietz (37.) verpasste das mögliche 2:0.

Joker Schimmer macht es spannend

Nach dem Wiederanpfiff hatte Mainz einen großartigen Start. Amiri schloss einen schönen Doppelpass mit Tietz ab, was die Vorentscheidung bedeutete. Zwei Minuten später parierte Ramaj reflexartig den Schuss des Nationalspielers. Die Gastgeber blieben am Drücker und ließen Heidenheim nicht ins Spiel kommen. Ein Konter brachte wieder Spannung ins Spiel. Schimmer erzielte nur 85 Sekunden nach seiner Einwechslung den Anschlusstreffer für die Gäste.

Anschließend verlor Mainz völlig den roten Faden, handelte ängstlich und überließ den zunehmend stärker werdenden Heidenheimern den Ball. Diese drängten vehement auf das nächste Tor. Die Gastgeber reagierten nur noch, kamen kaum noch vereinzelt gefährlich vor das Tor der Gäste. Und sie hatten noch einmal Glück, als Arijon Ibrahimovic (85.) mit einem abgefälschten Schuss nur die Unterkante der Latte traf.

dpa