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Mann lag zehn Jahre tot in seiner Wohnung

Unfassbar, aber wahr. Ein Rentner lebte zurückgezogen in seiner Wohnung. Seinen Tod bekam nie jemand mit, auch die Polizei entdeckt ihn nur durch Zufall – und das zehn Jahre später.

Foto: depositphotos

Unfassbar, aber wahr. Ein Rentner lebte zurückgezogen in seiner Wohnung. Seinen Tod bekam nie jemand mit, auch die Polizei entdeckt ihn nur durch Zufall – und das zehn Jahre später.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann (Mitte 60), im April 2011 eines natürlichen Todes gestorben ist. Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders NRK war der Mann zwei Mal verheiratet und hatte mehrere Kinder.

In seiner Eigentumswohnung in Oslo lebte er zurückgezogen. Im Dezember letzten Jahres forderte dann der Hausmeister die Polizei auf, die Wohnungstür aufzubrechen, um Wartungsarbeiten durchzuführen.

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Die Nachbarn sei laut NRK im Laufe der Jahre nichts Verdächtiges aufgefallen. Demnach gingen sie davon aus, dass der Mann weggezogen oder in ein Seniorenheim gebracht worden sei.

Die Polizei fand Müll im Mülleimer und Essen im Kühlschrank. Auf einem Milchkarton stand das Verfallsdatum: 6. Mai 2011.

Zudem fanden die Ermittler einen Brief, der auf den 29. April datiert ist. Das war anscheinend der letzte Brief, den der Mann empfing. Als er starb und sein Briefkasten irgendwann voll wurde, schickte die Post seine Korrespondenz einfach an die Absender zurück.

„Jahrelang wurde auf das Konto des Toten seine Rente überwiesen, bis die Behörden ihn 2018 nicht kontaktieren konnten und daraufhin die Zahlungen einstellten. Seine Rechnungen wurden aber weiterhin automatisch vom Bankkonto abgebucht.“ (ntv)

nf24