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Mann mit Israel-Anstecker in Klinik attackiert: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

In Höchberg wird ein 65-jähriger Mann mit einem Israel-Anstecker brutal angegriffen. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes, während eine Mahnwache gegen Antisemitismus geplant ist.

Syrer schlägt Mann mit Israel-Anstecker in Klinik: Generalstaatsanwalt ermittelt
Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Gewalttat in Höchberg: Mann mit Israel-Anstecker im Visier eines Angreifers

In der Nähe von Würzburg ereignete sich ein schwerwiegender Vorfall, bei dem ein 65-jähriger Deutscher aufgrund eines Ansteckers mit der Flagge Israels attackiert wurde. Der mutmaßliche Angreifer, ein 20-jähriger Syrer, bemerkte den Anstecker in der Nacht von Sonntag auf Montag, während er an einer Ampel neben dem Opfer stand. Nach einem kurzen Austausch von Worten schlug er plötzlich zu und traf den Mann ins Gesicht.

Der 65-Jährige versuchte, sich aus der brenzligen Lage zu befreien, wurde jedoch schnell von seinem Angreifer eingeholt und zu Boden geworfen. Dort setzte der Täter seine Attacke fort und trat mehrfach auf den Kopf und den Oberkörper des Opfers ein. Die Polizei rückte umgehend an und konnte die Auseinandersetzung beenden. Der Mann erlitt einen Wirbelbruch und wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

Ermittlungen und Reaktionen auf den Vorfall

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen und betrachtet die Tat als versuchten Mord. Der Angreifer wurde noch am Tatort festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Zuvor war er bereits wegen Körperverletzung auffällig geworden.

Konstantin Mack, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Würzburg, äußerte seine Besorgnis über den Vorfall. Er bestätigte, dass das Opfer Mitglied der Gesellschaft ist und sich derzeit auf der Intensivstation befindet. Mack hofft, dass keine dauerhaften Schäden zurückbleiben.

Öffentliche Mahnwache soll Zeichen gegen Antisemitismus setzen

Laut einer Mitteilung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wird der Angriff als antisemitisch eingestuft, da er in direktem Zusammenhang mit dem Anstecker mit der Israel-Flagge steht. Der Verein fordert eine eindeutige Verurteilung solcher Gewalttaten und betont, dass Antizionismus nicht als legitimer Protest betrachtet werden kann.

Um Solidarität mit dem Opfer zu zeigen, ist für Freitag um 17 Uhr eine Mahnwache am Unteren Markt in Würzburg anberaumt. Diese Veranstaltung hat zum Ziel, ein deutliches Zeichen gegen antisemitische Gewalt zu setzen und die Öffentlichkeit für das Problem zu sensibilisieren.

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Quellen: Bild, Die Zeit

Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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Ronny Winkler