Testzentren des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) und ein Dienstleister sind fahrlässig mit den Daten von getesteten Menschen umgegangen und speicherten sie in einem frei zugänglichem Dokument.
Massive Datenpannen in Testzentren

Testzentren des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) und ein Dienstleister sind fahrlässig mit den Daten von getesteten Menschen umgegangen und speicherten sie in einem frei zugänglichem Dokument.
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Wie konnte es zu diesem massiven Datenskandal kommen? Das Vorgehen ist für Datenschützer ein Albtraum. Denn zur Abstimmung der Corona-Test-Termine wurde ein Google-Dokument benutzt, das ist praktisch, weil mehrere Personen gleichzeitig darauf zugreifen und Dinge eintragen können.
Es ist nur fatal, wenn man aus Bequemlichkeit auf einen Schutz durch ein Passwort verzichtet. So konnte jeder, der den Link kannte ungehindert sensible Daten einsehen. So berichtet „T-Online“, dass ihnen Listen mit einer vierstelligen Zahl von Personen mit persönlichen Daten vorliegen würden, die in den vergangenen Wochen Termine für PCR-Tests vereinbart haben.
„Konkret geht es um die Termine des Testzentrums des Landkreises Forchheim sowie des gemeinsamen Zentrums der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt: In Erlangen sieht das Dokument an normalen Tagen bis zu 160 Termine am Tag vor und bei hoher Nachfrage bis zu 320 Termine. In Forchheim sind es bis zu 100. Die aktuell verfügbaren Dokumente umfassten abgeschlossene und vereinbarte Termine von Anfang bis Ende Juni, berichtet „T-Online“.
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Laut der Nachrichtenseiten „sind die Dokumente nicht mehr abrufbar. Die Terminvergabe wurde zunächst ausgesetzt. Die Datenlücke sei umgehend geschlossen und das Schutzniveau erhöht worden, so der ASB-Sprecher, der Prozess solle umgestellt werden. Der ASB bedauere den Vorfall und werde die Panne innerhalb der gesetzlichen Meldefrist bei der Aufsichtsbehörde anzeigen.“
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