Am Sonntagabend stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) der ARD-Moderatorin Anne Will (55). Merkel machte eine klare Ansage an die Bundesländer: „Ich werde nicht 14 Tage tatenlos zusehen“.
Merkel droht mit Mega-Lockdown!

Am Sonntagabend stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) der ARD-Moderatorin Anne Will (55). Merkel machte eine klare Ansage an die Bundesländer: „Ich werde nicht 14 Tage tatenlos zusehen“.
Insgesamt 5,05 Millionen Zuschauer folgten an den TV-Bildschirmen den Ausführungen der Kanzlerin zur aktuellen Lage der Corona-Pandemie. Das entspricht einem Marktanteil von 16,6 Prozent und bedeutete den fünften Platz im Tagesranking der quotenstärksten Sendungen am Sonntag. Beim jüngeren Publikum der 14- bis 49-Jährigen schauten immerhin noch 1,32 Millionen zu.
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Geklärt werden soll unter anderem, was das Fehlereingeständnis der Kanzlerin für das weitere Management der Krise bedeutet, wie die dritte Corona-Welle gebrochen werden soll und wo Deutschland eigentlich im Kampf gegen das Virus steht.
Merkel hatte zuletzt erklärt, dass es einen zuvor geplanten, erweiterten Lockdown über Ostern doch nicht geben werde. Der Gründonnerstag und der Ostersamstag sollten ursprünglich ausnahmsweise als Ruhetage definiert werden. Unter anderem hätten alle Geschäfte schließen müssen, nur Lebensmittelläden sollten am Samstag öffnen dürfen.
Die Kanzlerin erklärte später in einem Statement, dass dieser Oster-Shutdown mit besten Absichten entworfen worden, „in der Kürze der Zeit“ jedoch „nicht gut genug umsetzbar“ sei. „Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler. Denn am Ende trage ich für alles die letzte Verantwortung, qua Amt ist das so“, sagte Merkel. Sie bat „alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung“, da „der gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung“ ausgelöst habe.
Angela Merkel forderte am Sonntag: „Wir müssen mehr tun!“ Und ergänzte: „Für mich sind zum Beispiel weitere Kontaktbeschränkungen, Ausgangsbeschränkungen ganz wichtige Mittel, um jetzt das exponentielle Wachstum zu stoppen“, sagte Merkel in der ARD-Sendung „Anne Will“.
Die Kanzlerin nahm vor allem die Bundesländer in die Pflicht: Den Ländern stünde ein „ganzer Kasten mit Instrumenten“ zur Bekämpfung der Pandemie zu Verfügung, aus dem sie die richtigen bloß heraussuchen müssten, so Merkel im TV. Einen Sonder-Coronagipfel kam für sie dennoch nicht infrage.
„Offen drohte die Kanzlerin den Ministerpräsidenten, die sich verweigern. Zur Not werde sie das Infektionsschutzgesetz noch mal anpassen, um die Länder zum Handeln zu zwingen, so Merkel: „Ich werde jetzt nicht 14 Tage lang tatenlos zusehen!“, berichtet „Bild“.
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