Am Donnerstagmorgen hielt Angela Merkel ein Corona-Maßnahmen-Referat. Nach dem am Vorband über sieben Stunden mit den Länderchefs diskutiert wurde.
Merkels wichtigster Abgeordneter ist sauer und spricht Klartext

Am Donnerstagmorgen hielt Angela Merkel ein Corona-Maßnahmen-Referat. Nach dem am Vorband über sieben Stunden mit den Länderchefs diskutiert wurde.
Die Rede der AfD und FDP ließ Merkel über sich ergehen. Danach kam es zum Auftritt von Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52, CDU).
Merkels wichtigster Abgeordneter geriet ebenfalls in Fahrt und ging auf die zu „nachgiebige“ Kanzlerin und zu „zögerlichen“ Länderchefs los:
„Zwei Wochen verloren!“, „Doppelte Lockerungen zu Weihnachten und Silvester bedeuten doppeltes Risiko.“ (BILD)
Jens Spahn (40, CDU) äußerte sich: „Wir haben noch keine flächendeckende, überzeugende Strategie für Pflegeheime. Das ist einfach so. Wir haben noch keine flächendeckende, überzeugende Strategie für Schnelltests. Und wir brauchen ganz, ganz schnell eine Strategie, wer wirklich zuerst geimpft wird.“
Brinkhaus: „Es gibt einen Bereich, Frau Bundeskanzlerin, der ist nicht in Ordnung …“ Die Kanzlerin verhandelt mit den Länderchefs über Finanzhilfen.
Aber: „Das Haushaltsrecht hat der Deutsche Bundestag!“ Weiter fragte Brinkhaus: „auf welcher Rechtsgrundlage dort entschieden wird, dass Hilfen verlängert werden?“
Schon am Vorabend hört Merkel das Hin und Her der Runde wortlos mit, lässt es laufen, verlässt sich auf Markus Söder (53,CSU) und schweigt fast eine ganze Stunde.
Merkel ist seit langem grundgenervt. Die Kanzlerin wollte härtere Regeln und sprach beim letzten Corona-Gipfel mit den Ländern Klartext. Zehn Tage später wurde sogar nachgeschärft.
Und dem Fraktionschef Brinkhaus, der nicht für sich, sondern die CDU/CSU-Fraktion spricht, reicht das nicht.








