Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Missbrauch von Säuglingen – lange Haftstrafe

Diese Taten sind abscheulich! Ein 38-Jähriger beging mehrfach besonders schweren sexuellen Missbrauch an mehreren Babys!

Foto: Depositphotos/Unsplash

Diese Taten sind abscheulich! Ein 38-Jähriger beging mehrfach besonders schweren sexuellen Missbrauch an mehreren Babys!

Der Angeklagte aus dem Raum Meißen hat laut Angaben der Polizei mehrere Kinder und zwei Säuglinge schwer missbraucht und seine Taten sogar gefilmt. Die Aufnahmen verbreitete er anschließend in einschlägigen Pädophilen-Foren.

Er soll selbst vor rund zehn Jahren ein solches Forum im Darknet – einem besonders geschützten, anonymen Bereich des Internets – mit aufgebaut und betrieben haben.

Der Angeklagte Dank der internationalen Zusammenarbeit von mehreren Polizeidienststellen ins Visier der Ermittler geraten, sodass Ermittler des Bundeskriminalamtes im Frühjahr vergangenen Jahres die Identität des Mannes feststellen konnten.

Im Mai wurde er in seiner Wohnung in Niederau bei Meißen vor dem laufendem Computer von Spezialkräften überwältigt und festgenommen. Der Angeklagte hat in Polizeivernehmungen und in der knapp zweimonatigen Hauptverhandlung ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Das Landgericht Dresden hat einen 38-Jährigen unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 13 Jahren sowie anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Die Jugendschutzkammer gab sich in ihrem Urteil vom Dienstag überzeugt, dass von dem Angeklagten auch nach Verbüßung der Haft eine große Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

Er habe etwa zwei zur Tatzeit erst wenige Monate alte Säuglinge durch seine Gewalttaten in Lebensgefahr gebracht, sagte der Vorsitzende Richter Andreas Ziegel. Verurteilt wurde der Mann zudem wegen des Verbreitens kinderpornografischer Schriften, Raubes und des besonders schweren sexuellen Missbrauchs.

Mit seiner Entscheidung folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Sie haben den Verdacht, dass in Ihrem Umfeld ein Kind misshandelt oder missbraucht wird? Sie haben etwas gesehen, das Ihnen Sorgen bereitet? Dann können Sie sich (anonym) an das  „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ wenden: 0800 22 55 530.

Kinder und Jugendliche, die Opfer eines Missbrauchs wurden, bekommen unter der „Nummer gegen Kummer“ 116 111 kostenlose Unterstützung. Auf der Webseite gibt es die Möglichkeit, mit Beratern zu chatten. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

Wenn Sie das Gefühl haben, pädophile Neigungen zu besitzen, finden Sie Ansprechpartner beim Projekt „Kein Täter werden“ von der Berliner Charité. Auf der Website und unter 030 450 529 450 erhalten Sie kostenlose Informationen. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

nf24