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Mit 40 in Rente: So funktioniert’s!

25 Jahre früher in Rente? Das übliche Ziel der Frugalisten, denn auch ohne Lottogewinn soll ein früherer Einstieg in die Rente möglich sein.

Foto: Depositphotos/Unsplash

25 Jahre früher in Rente? Das übliche Ziel der Frugalisten, denn auch ohne Lottogewinn soll ein früherer Einstieg in die Rente möglich sein.

„Möglichst viel einnehmen, möglichst wenig ausgeben und möglichst gewinnbringend investieren.“ (SZ) Frugalisten sparen einen Großteil ihres Einkommens und investieren in ihre finanzielle Unabhängigkeit. Es geht ihnen dabei nicht um den Verzicht, sondern um die Steigerung ihrer Lebensfreude durch finanzielle Freiheit und bewussten Konsum. Mit dieser Lebensweise wäre ein Renten-Einstieg noch vor 67 realisierbar.

Das angesparte Vermögen sollte recht frühzeitig, eine ausreichend hohe Rendite abwerfen, von der der Ruhestand bestritten werden kann. Angestoßen wurde die Bewegung durch den kanadischen Blogger Peter Adeney, auch bekannt als „Mr. Money Mustache“. Sein Blog handelt über den Weg zur finanziellen Freiheit, die er bereits mit 30 Jahren erreicht hat. Sein Motto: Spaßmaximierung bei gleichzeitiger Kostenminimierung.

Blog-Leser waren schnell von seinem Konzept überzeugt. Nicht desto trotz, kommt es auf die Ausgaben an, um tatsächlich mit 40 Jahren in Rente gehen zu können. Sparen ist nicht mit Verzicht gleichzusetzen. Durch Sparen baut sich der Frugalist eine Unabhängigkeit vom Arbeitseinkommen und damit eine gewisse Freiheit auf.

Dennoch sollte man nicht alles auf eine Karte setzen und das Risiko in Grenzen halten. Alle Ersparnisse in Aktien (eines einzigen Unternehmens) zu investieren, kann zwar bei Kursgewinnen eine erhebliche Rendite einbringen. Wie in der Corona-Krise bei vielen Menschen der Fall ist, drohen schnell hohe Verluste, sobald ein Unternehmen in Schwierigkeiten gerät.

Es empfiehlt sich, die Geldanlage zu streuen, beispielsweise in verschiedene Fonds. Hinzu kommen die No Go Panikverkäufe bei Kursverlusten, denn als Frugalist sollte man bereit sein, Wertschwankungen durchzustehen.

Nicht jeder kann einen derart hohen Prozentsatz seines monatlichen Einkommens sparen und damit in Frührente gehen. Für Gering-Verdiener dürfte eine ‚Sparrate‘ von 70 Prozent kaum zu schaffen sein. Der Aufbau einer privaten Altersvorsorge wird jedoch angesichts der Rentenlücke immer wichtiger. Ein gezielter Konsumverzicht kann dabei definitiv helfen.

Quelle: t-online

nf24