Miami Beach ruft den Katastrophenfall aus! Dieses Jahr eskalierte der traditionelle „Spring Break“-Partys der US-Studenten.
Mord, Vergewaltigungen & 1.000 Festnahmen beim Spring Break

Miami Beach ruft den Katastrophenfall aus! Dieses Jahr eskalierte der traditionelle „Spring Break“-Partys der US-Studenten.
Als ob wir uns nicht mitten in einer Pandemie befänden, gibt es ausufernde Straßenpartys, Vandalismus, Schlägereien – und mehrere Tote!
So wurden beispielsweise in Miami Beach zwei Männer (21, 24) aus North Carolina verhaftet. Wie die lokale Polizei am Dienstag mitteilte, sollen sie eine Frau (24) unter Drogen gesetzt, die Bewusstlose vergewaltigt und ihr die Kreditkarten geklaut haben – um mit dem Geld eine endlose Party zu feiern.
In Panama City am Golf von Mexiko schieden sogar zwei Menschen aus dem Leben. Ein 31-Jähriger sprang mit einem Fallschirm aus dem 23. Stock eines Hotels. Der Fallschirm öffnete sich bedauerlicherweise nicht.
Ein 14-Jähriger wurde erschossen, er machte mit seiner Familie Frühjahrsferien in Panama City. Sein ebenfalls 14-jähriger Stiefbruder wurde verletzt. Die Polizei verhaftete den mutmaßlichen Schützen, einen 37-Jährigen aus Kentucky, fest. Zu den Hintergründen der Bluttat liegen noch keine Informationen vor.
Die Behörden verlängerten in Miami Beach den Notstand. Bis mindestens zum 30. März gilt von 20 Uhr bis 6 Uhr in Bereichen wie der berühmten Partymeile Ocean Drive in South Beach weiterhin eine strikte Ausgangssperre. Grund ist der andauernde Ansturm feiernder Besucher inmitten der Corona-Pandemie, meist ohne Maske und Abstand.
Bei den „Spring Break“ genannten Semesterferien habe es mehr als 1.000 Festnahmen gegeben, teilte die Polizei mit. Rund 80 Feuerwaffen seien sichergestellt worden.
Bürgermeister Dan Gelber äußert sich besorgt gegenüber „CNN“: „Es fühlt sich an, als wäre unsere Stadt gerade ein Pulverfass.“
Die Probleme sind, dass das Party-Volk trotz Corona keine Masken trage und die Abstandsregeln missachtet. „Einige Leute kommen auch mit bösen Absichten, also gab es Schlägereien und sogar Schießereien.“
Bei vielen von ihnen handele es sich aber nicht um Studenten, betonte Gelber laut der Zeitung „The Miami Herald“, sondern um Kriminelle.
Wenn sich die Lage nicht beruhigt, könnte der am vergangenen Wochenende verhängte Notstand bis zum Ende des „Spring Break“ am 13. April verlängert werden.








