Bei der Motorrad-WM in Most kam es zu einem dramatischen Vorfall: Ein explodierendes Trafohaus führte zur Evakuierung des Fahrerlagers. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt, während die Feuerwehr den Brand löschte.
Motorrad-WM: Fahrerlager evakuiert! Feuerdrama auf Traditionsrennstrecke in Most | Sport

Feuerwehreinsatz bei Motorrad-WM: Evakuierung nach Explosion auf Rennstrecke in Most
Am Donnerstagmorgen kam es an der traditionsreichen Rennstrecke in Most, Tschechien, zu einem dramatischen Vorfall während der Vorbereitungen für das fünfte Rennwochenende der Superbike-Weltmeisterschaft. Meterhohe Flammen und dichter, grauer Rauch waren über das Gelände sichtbar, was zu einer sofortigen Evakuierung des Fahrerlagers führte.
Die Situation eskalierte, als plötzlich der Strom ausfiel und mehrere kleine Explosionen zu hören waren. Carsten Freudenberg, Teamchef des Freudenberg PALIGO Racing-Teams, schilderte die beängstigende Lage:
„Das war für den Moment ganz schön kritisch. Plötzlich ging der Strom weg und man hörte mehrere kleine Explosionen. Wir sind dann aus unserem Lkw heraus, es stank nach verbranntem Plastik, und plötzlich haben wir es qualmen sehen. Die Rauchwolke war nur etwa 50 Meter von uns weg.“
Es stellte sich heraus, dass ein Transformator explodiert war und in Flammen aufging.
Evakuierung und Löscharbeiten
Das Team aus Bischofswerda war gerade dabei, sich auf den Wildcard-Einsatz ihres tschechischen Sportbike-Piloten Stepan Zuda vorzubereiten, als der Vorfall eintrat. Aufgrund der giftigen Gase, die durch den Wind in ihre Richtung bliesen, mussten alle Teams ihre Lkw und Zelte verlassen und wurden evakuiert. Die Feuerwehr rückte mit einem Speziallöschfahrzeug an und begann umgehend mit den Löscharbeiten.
Freudenberg äußerte seine Sorgen:
„Es war beängstigend. Für den Moment dachten wir: Wie schnell könnte das Feuer von Lkw zu Lkw übergreifen?“
Brand gelöscht, aber keine Stromversorgung
Nach etwa einer Stunde konnte die Feuerwehr den Brand löschen, jedoch brannte das Trafohaus vollständig aus. Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen, auch wenn nach der Rückkehr ins Fahrerlager bis in den frühen Nachmittag kein Strom zur Verfügung stand. Freudenberg kommentierte die Situation:
„Durch die Verzögerung haben wir wohl einen längeren Arbeitstag, aber wenn alles nach Plan läuft, dürften die Trainings am Freitag planmäßig starten.“
Quellen: Bild
Bildquelle: Shutterstock








