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Nadine Menz äußert Kritik am Altersdruck in der TV-Branche

Nadine Menz kritisiert den Altersdruck in der Film- und Fernsehbranche, der insbesondere Frauen ab Mitte 40 benachteiligt. Sie bemängelt die Doppelmoral, dass Männer beim Älterwerden als attraktiv gelten, während Frauen oft ausgebremst werden.

Köln:
KI generiert

Kölns Schauspielerin thematisiert Altersdiskriminierung

Nadine Menz, bekannt aus der RTL-Serie „Unter uns“, hat sich kritisch mit dem Altersdruck in der Film- und Fernsehbranche auseinandergesetzt. Die 36-Jährige, die in Köln lebt und seit 2025 in der Serie zu sehen ist, hebt hervor, dass insbesondere Frauen ab einem bestimmten Alter benachteiligt werden.

In einem Interview äußerte Menz, dass es nach wie vor ein erhebliches Problem sei, dass Frauen ab Mitte 40 in der Branche deutlich weniger präsent sind. Sie beschreibt die abrupten Wechsel in den Rollenangeboten als besonders absurd: „Erst spielt man den Teenager, dann die Mutter und gefühlt fünf Minuten später schon die Oma.“ Diese Sprünge stehen in starkem Kontrast zu den tatsächlichen Lebensphasen, die oft Jahrzehnte auseinanderliegen.

Doppelmoral im Umgang mit dem Altern

Menz, die in der Serie die Rolle der Hotelkauffrau Naomi Schönfeld verkörpert, sieht den Druck auf Frauen im Film- und Fernsehgeschäft als deutlich höher im Vergleich zu Männern. Sie betont, dass Frauen oft regelrecht das Altern verboten wird, während Männer in der Regel als „attraktiv, reif und charismatisch“ wahrgenommen werden. Diese Doppelmoral sei nicht akzeptabel.

Die Schauspielerin, die ursprünglich aus Bonn stammt, hat neben „Unter uns“ auch in Formaten wie „Die Rosenheim-Cops“, „SOKO Stuttgart“ und „Das Traumschiff“ mitgewirkt. Ihre Karriere begann früh auf der Bühne. Zudem ist es interessant zu beobachten, wie Innovative Geschäftsideen in der Branche entstehen und welche Gründer in der fünften Folge überzeugen.

Verlust des natürlichen Alterns

Menz beobachtet, dass viele Menschen heutzutage kaum noch ein Gefühl dafür haben, wie natürliches Altern aussieht. Sie merkt an, dass viele sich mit künstlicher Intelligenz oder stark bearbeiteten Bildern vergleichen, was zu einem unerfüllbaren Anspruch führt. Beim Rückblick auf Hollywood-Premieren der 90er-Jahre fällt ihr auf, wie unterschiedlich und individuell die Menschen damals waren. Im Gegensatz dazu scheinen viele heutige Schauspielerinnen und Schauspieler ähnliche Merkmale aufzuweisen, wie „gleiche Nase, gleiche Lippen, gleiche Wangenknochen“.

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Quellen: t-online, Tagesspiegel

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler