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Netanjahu verurteilt Macrons Rede zu Gaza als unfassbar

Israel reagiert empört auf Emmanuel Macrons Kritik an den israelischen Maßnahmen im Westjordanland und bezeichnet seine Aussagen als “groteske Absurdität”. Netanjahu betont die Bedrohung durch die Hamas und verweist auf die aktuelle Gewalt im Westjordanland.

Netanjahu empört: Israel nennt Macrons Gaza-Rede
Simon Dawson via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Israel weist Macrons Aussagen zur Situation in Gaza scharf zurück

Benjamin Netanjahu, der Premierminister Israels, hat die Äußerungen von Emmanuel Macron, dem Präsidenten Frankreichs, energisch kritisiert. Diese hatte Macron während seiner Ansprache bei der UN-Generalversammlung getätigt. Er stellte die humanitäre Lage im Gazastreifen in den Mittelpunkt seiner Rede und warf Israel vor, im Westjordanland gegen die Palästinenser vorzugehen. Die Reaktion aus Netanjahus Büro bezeichnete Macrons Worte als “groteske Absurdität” und zeigte sich empört über die Behauptung, dass die Hamas im Westjordanland “nie” aktiv gewesen sei.

Netanjahus Stellungnahme und die Reaktionen

In seiner Stellungnahme wies Netanjahus Büro darauf hin, dass Hamas-Terroristen immer wieder Anschläge auf Juden verüben und zahlreiche israelische Zivilisten im Westjordanland getötet haben. Dieser Teil der Region, den Israel seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt, wird von Netanjahu auch als Judäa und Samaria bezeichnet. Zudem verwies die israelische Armee auf einen tödlichen Übergriff auf einen jüdischen Siedler, der kurz vor dem jüdischen Feiertag Jom Kippur stattfand. Das Opfer war ein sechsfacher Vater mit doppelter Staatsbürgerschaft, sowohl israelisch als auch französisch.

Macrons besorgniserregende Aussagen über Israel

In seiner Rede kritisierte Macron die besorgniserregende humanitäre Lage im Gazastreifen und erinnerte an den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem viele Menschen getötet und Geiseln genommen wurden. Gleichzeitig stellte er infrage, wie Israel im Westjordanland agiert, und betonte, dass die Hamas dort “nie angegriffen” habe. Dieses Gebiet wird von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet, deren Einfluss jedoch stark begrenzt ist.

Situation im Westjordanland im Überblick

Im Westjordanland leben rund drei Millionen Palästinenser sowie mehr als 500.000 israelische Siedler, deren Siedlungen international als illegal gelten. Seit dem Überfall der Hamas auf Israel hat sich die Gewalt in dieser Region verstärkt. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat seit 2007 keine Kontrolle mehr über den Gazastreifen, wo die Hamas die Macht übernommen hat. Israel hingegen hatte sich 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen und alle dort bestehenden Siedlungen geräumt.

Aktuelle militärische Entwicklungen

Nach dem Überfall am 7. Oktober 2023 hat die israelische Armee mit einer umfassenden militärischen Offensive im Gazastreifen reagiert. Laut dem von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium sind dabei mehr als 73.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Lage bleibt äußerst angespannt, und die Reaktionen aus dem internationalen Raum auf den Konflikt in der Region sind vielschichtig.


Quellen: n-tv, rtp.pt

Bildquelle: Simon Dawson via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS