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Neue Funde am Flughafen Leipzig deuten auf erweiterten Anschlagsversuch hin.

Ermittler haben am Flughafen Leipzig-Halle eine weitere Drohne sowie militärischen Sprengstoff entdeckt. Der gescheiterte Anschlag könnte größere Dimensionen gehabt haben, als bisher angenommen.

Anschlagsversuch Anfang August: Berichte: Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff am Flughafen Leipzig
Dguendel via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Die Ermittlungen zu einem gescheiterten Anschlag auf den Flughafen Leipzig-Halle zeigen, dass der Vorfall möglicherweise erheblich komplexer war als zunächst angenommen. In der Umgebung des Flughafens entdeckte die Polizei eine weitere Drohne sowie militärischen Sprengstoff.

Am 14. August 2026 wurde in Kabelsketal, einem Gebiet, das direkt an den westlichen Teil des Flughafens grenzt, eine dritte Drohne aufgefunden. Diese Drohne hatte offenbar das Ziel, einen Angriff auf ukrainische Antonow-Frachtmaschinen durchzuführen. Zudem fanden die Ermittler an der Fundstelle rund 50 Gramm des hochexplosiven Sprengstoffs Hexogen, auch als T4 bekannt, der in militärischen Kontexten verwendet wird.

Erste Entdeckungen und ihre Bedeutung

Bereits am Abend des 4. August war eine erste mit Sprengstoff präparierte Drohne auf dem Flughafengelände entdeckt worden. Diese befand sich zwischen den ukrainischen Frachtflugzeugen. Ein defekter Zünder verhinderte, dass die Drohne ihre explosive Ladung zünden konnte.

In derselben Nacht kam es zudem zu einem Zusammenstoß zwischen einem DHL-Frachtflugzeug und einer weiteren mutmaßlichen Drohne. Das Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten Objekt, was zu geringfügigen Schäden führte. Trotz intensiver Ermittlungen konnten jedoch weder die vermeintliche Drohne noch Teile davon gefunden werden.

Unklarheit über die Verantwortlichen

Gleichzeitig äußerte der “Spiegel” Zweifel, ob es sich bei dem kollidierten Objekt tatsächlich um eine Drohne handelte. An der Maschine wurden organische Spuren gefunden, die darauf hindeuten könnten, dass es sich um einen Vogel handelte, der mit dem Flugzeug zusammenprallte.

Nahe der Landebahn, im verlassenen Ort Kursdorf, fand die Polizei außerdem eine technische Vorrichtung, die möglicherweise zur Steuerung der Drohnen genutzt wurde. Die genauen Abläufe des geplanten Anschlags und die Identität der Verantwortlichen sind bisher unklar. Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem „hybriden Anschlagsszenario“ und schloss die Möglichkeit ausländischer Akteure nicht aus.

Von Sicherheitskreisen wird angenommen, dass russische Geheimdienste in die Planung involviert sein könnten, während Russland alle Vorwürfe zurückweist. Die Bundesanwaltschaft bezeichnete den Vorfall als “schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland”.

Die Entwicklungen rund um den Flughafen Leipzig-Halle werfen viele Fragen auf und verdeutlichen die Notwendigkeit eines umfassenden Schutzes gegen solche Bedrohungen.


Quellen: n-tv, tagesschau

Bildquelle: Dguendel via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS