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Neue Mutation – viel gefährlicher

Horror Nachrichten aus Frankreich. Dort wurde eine neue Mutation entdeckt. Diese ist sehr gefährlich und bereitet Experten große Sorgen.

Foto: Depositphotos

Horror Nachrichten aus Frankreich. Dort wurde eine neue Mutation entdeckt. Diese ist sehr gefährlich und bereitet Experten große Sorgen.

Die neue Mutante aus Frankreich lässt sich nur schwer bis gar nicht durch PCR-Tests nachweisen. Eine neue Corona-Mutation bereitet Experten Sorgen: Wie die Generaldirektion des französischen Gesundheitsministeriums in einer Pressemitteilung erklärte, haben französische Behörden eine Variante entdeckt, die nicht eindeutig durch PCR-Tests nachgewiesen werden könne, schreibt die „Berliner Morgenpost“.

Am 13. März 2021 seien in Lannion in der Bretagne 79 Covid-19-Fälle gestgestellt worden. Dabei wurde die „bretonische Variante“ bei acht Personen nachgewiesen worden. Diese hätten typische Symptome verspürt. Allerdings haben PCR-Tests nur schwach positiv bis negative Ergebnisse angezeigt. Lediglich durch Blutuntersuchungen und Sequenzierungen der Abstriche konnten Spezialisten herausfinden, dass die Patienten wirklich mit dem Coronavirus infiziert gewesen seien.

Wie gefährlich ist die „Bretonische Mutante“?

Die französische Variante habe sich, ähnlich wie die kalifornische Corona-Mutante, aus dem Typ 20C entwickelt. Die neue Form trage „unter anderem neun Mutationen im Spike-Protein“, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

Bislang lassen sich die Risiken, die durch die neue Variante entstanden sind, noch nicht einordnen. „Die ersten Analysen dieser neuen Variante lassen nicht den Schluss zu, dass sie ernster oder übertragbarer ist als das ursprüngliche Virus“, erläutert das französische Gesundheitsministerium. Deswegen wurde die Mutante zunächst als „Variant under Investigation“ eingestuft, also als eine zu beobachtende Variante.

Zweifel an Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe bei Mutanten

Durch den starken Drang zu Mutation des Sars-CoV-2 hinterfragen Experten die Schutzwirkung der Impfstoffe der verschiedenen Hersteller. Das „Ärzteblatt“ zitierte eine Studie der Universität Witwatersrand aus Johannesburg, die zum Schluss kam, dass das Vakzin von AstraZeneca beispielsweise nur noch mit einer Wirksamkeit von 10,4 Prozent vor milden bis moderaten Covid-Erkrankungen durch die südafrikanische Variante schützt. Völlig ungeklärt ist der Schutz gegen eine starke Variante des Virus.

Laut dem Studienleiter Shabir Madhi sei es dringend notwendig, eine „zweite Generation“ von Impfstoffen zu entwickeln. Zukünftige Vakzine müssten so konzipiert sein, dass sie auch vor „sich konstant entwickelnden“ Varianten des Virus schützen.

Schutz vor Ausbreitung

Frankreich hat wegen der steigenden Fallzahlen und Neuinfektionen mit Mutationen reagiert. Nun soll mehr getestet werden. Auch die Impfkampagne soll verstärkt werden.

„Gemäß der Coronavirus-Schutzverordnung besteht außerdem ein Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland. Zuletzt hatte man vor Grenzkontrollen absehen wollen“, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

nf24