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Neues Altersvorsorge-Modell: Staatliche Unterstützung für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr geplant

Die Bundesregierung plant die Einführung einer Frühstartrente, um Kinder ab sechs Jahren an die private Altersvorsorge heranzuführen. Der Staat soll monatlich zehn Euro in ein Altersvorsorge-Depot einzahlen, das Eltern ergänzen können.

Staatlicher Zuschuss pro Monat: Kabinett will Frühstartrente beschließen
KI-generiert

Die Bundesregierung plant, ein neues Altersvorsorge-Modell einzuführen, das bereits für Kinder ab sechs Jahren gelten soll. Die Initiative zielt darauf ab, junge Menschen frühzeitig mit der privaten Altersvorsorge vertraut zu machen und sie finanziell für ihre Zukunft abzusichern. Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch zur Abstimmung im Bundeskabinett steht, sieht vor, dass der Staat bis zum 18. Geburtstag monatlich zehn Euro in ein spezielles Altersvorsorge-Depot einzahlt.

Die Idee hinter der Frühstartrente ist es, Kinder bereits in jungen Jahren an die kapitalgedeckte Altersvorsorge heranzuführen. Die Eckpunkte des Plans wurden bereits Ende des letzten Jahres festgelegt. Der Finanzminister, Lars Klingbeil, wird den Gesetzentwurf dem Kabinett vorstellen, das über die Umsetzung entscheiden soll.

Details zur Frühstartrente

Durch die staatlichen Beiträge bis zur Volljährigkeit summiert sich die Förderung auf insgesamt 1440 Euro. Zusätzlich haben Eltern oder Großeltern die Möglichkeit, die Einzahlungen freiwillig auf bis zu 6840 Euro pro Jahr zu erhöhen. Diese Gelder können in ein von den Eltern gewähltes Altersvorsorgeprodukt investiert werden.

Regelungen und Vorgaben

Das Finanzministerium hat klare Vorgaben für die Verträge festgelegt. Diese dürfen lediglich einen Kostenrahmen von einem Prozent überschreiten, und es dürfen keine Abschluss- oder Vertriebskosten bis zur Volljährigkeit des Kindes anfallen. Die Beantragung der staatlichen Förderung erfolgt automatisch über den Anbieter des Vorsorge-Depots. Alle Kinder und Jugendlichen, die ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben, sind für diese Unterstützung berechtigt.

Wann startet die Frühstartrente?

Die Einführung der Frühstartrente soll rückblickend zum 1. Januar 2026 für den Jahrgang 2020 beginnen. Ab dem Jahr 2027 wird jährlich der Jahrgang der dann Sechsjährigen hinzugefügt. Verträge können ebenfalls für frühere Geburtsjahrgänge abgeschlossen werden, jedoch ohne staatliche Förderung. Nach Erreichen der Volljährigkeit können die Betroffenen ihr Altersvorsorge-Depot eigenständig weiterführen oder zu einem anderen zertifizierten Altersvorsorgevertrag wechseln.

Handlungsbedarf der Eltern

Sollten Eltern kein eigenes Altersvorsorge-Depot für ihr Kind einrichten, verfällt die Förderung nicht. In diesem Fall wird das Geld in ein neu geschaffenes Sondervermögen des Bundes investiert, das von der Bundesbank verwaltet wird. Betroffene können bis spätestens zum 25. Lebensjahr das angesparte Vermögen in einen eigenen Altersvorsorgevertrag übertragen.

Steuerliche Aspekte

Während der Phase des Ansparens bleiben die Erträge von der Besteuerung unberührt, und die staatlichen Einzahlungen sind nicht einkommensteuerpflichtig. Allerdings gibt es keine steuerlichen Vorteile für zusätzliche Einzahlungen der Eltern. Das geförderte Kapital darf grundsätzlich nicht vor dem 65. Lebensjahr ausgezahlt werden.

Integration mit der gesetzlichen Kapitalrente

Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission hat zudem vorgeschlagen, die Frühstartrente mit der geplanten gesetzlichen Kapitalrente zu kombinieren. Dies soll Synergien schaffen und Doppelstrukturen im System vermeiden.

Wirtschaftlichkeit der Frühstartrente

Die staatlichen Einzahlungen summieren sich bis zum 18. Lebensjahr auf 1440 Euro. Berechnungen zeigen, dass dieses Kapital bei einer durchschnittlichen Verzinsung und unter Berücksichtigung der Kosten auf etwa 2200 Euro anwachsen könnte. Würde dieses Kapital in ein Altersvorsorge-Depot übertragen und weiterhin verzinst, könnte beim Eintritt in den Ruhestand ein Betrag von schätzungsweise 25.000 Euro zur Verfügung stehen.

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Quellen: n-tv

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS