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Norwegens Staatsfonds warnt: Mangelnde mentale Krisenvorsorge könnte Totalverlust zur Folge haben

Nicolai Tangen, Chef des norwegischen Staatsfonds, äußert Bedenken über die Sicherheit des Vermögens in „abnormalen“ wirtschaftlichen Zeiten. Trotz eines Rekordgewinns von 160 Milliarden Euro warnt er vor möglichen Risiken und vergleicht die aktuelle Lage mit der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise…

KI-generiert

Über 2 Billionen Euro beträgt das Vermögen des norwegischen Staatsfonds, der kürzlich einen Rekordgewinn von 1,75 Billionen norwegischen Kronen, was etwa 160 Milliarden Euro entspricht, im ersten Halbjahr 2026 erzielte. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen äußert der Geschäftsführer Nicolai Tangen ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Fonds.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen als Risiko

Bei einer Konferenz in Arendal stellte Tangen die provokante Frage: „Kann der Ölfonds verschwinden?“ und beantwortete sie mit einem klaren „Ja“. Er betonte, dass die gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedingungen seit drei Jahrzehnten als „abnormal“ zu betrachten seien. Diese Phase sei geprägt von niedrigen Steuern, geringer Inflation und niedrigen Zinsen, was den Fonds in der Vergangenheit begünstigt habe.

Trotz der positiven Halbjahreszahlen, die den höchsten Gewinn in der Geschichte des Fonds darstellen, warnt Tangen vor möglichen Marktentwicklungen, die besorgniserregend sein könnten. Er zieht Parallelen zur Zeit vor der Weltwirtschaftskrise von 1929, insbesondere in Bezug auf Zölle und Handelsbarrieren.

Widerstandsfähigkeit der Märkte

Gleichzeitig hebt Tangen hervor, dass die Märkte trotz zahlreicher Herausforderungen weiterhin stabil bleiben. Die Unternehmen hätten ihre Lieferketten angepasst und seien flexibler geworden. Diese Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft sei bemerkenswert, insbesondere im Vergleich zu früheren Krisen.

Wachstum des Fonds und dessen Bedeutung für Norwegen

Der norwegische Staatsfonds investiert die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung und hält im Durchschnitt 1,5 Prozent aller börsennotierten Unternehmen weltweit. Mit über 7100 Beteiligungen ist er der größte Einzelinvestor der Welt. Die Rendite des Fonds betrug im ersten Halbjahr 9,4 Prozent, wobei das zweite Quartal mit 11,5 Prozent das beste Ergebnis seit 2020 darstellt.

Die Bedeutung des Fonds für Norwegen hat sich in den letzten Jahren erheblich erhöht. Während er 2019 noch rund eine Billion Euro wert war, hat sich sein Volumen mittlerweile verdoppelt. Der Fonds finanziert inzwischen etwa ein Viertel der Staatsausgaben, während es vor einem Jahrzehnt nur zehn Prozent waren.

Vorbereitung auf mögliche Krisen

Angesichts dieser Entwicklungen möchte Tangen die Norweger auf mögliche wirtschaftliche Rückschläge vorbereiten. Er spricht von einer „mentalen Krisenvorsorge“, die notwendig sei, um auf potenzielle Herausforderungen in der Zukunft reagieren zu können.

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Quellen: n-tv

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS