Von 8. bis 10. Mai 2026 werden an der Nossener Brücke Schweißnähte instandgesetzt, um Risse zu beheben. Die Brücke ist während der Arbeiten voll gesperrt, und die Kosten belaufen sich auf etwa 30.000 Euro.
Nossener Brücke: Schweißnähte werden instandgesetzt

Vom Freitag, dem 8. Mai, bis Sonntag, dem 10. Mai 2026, sind an der Nossener Brücke, die über die Anlagen der Deutschen Bahn führt, Instandhaltungsarbeiten an der Stahlkonstruktion vorgesehen. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden beschädigte Schweißnähte, die durch Risse beeinträchtigt sind, erneuert.
Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr möglichst gering zu halten, sind die Schweißarbeiten in den Nächten vom 8. auf den 9. Mai sowie vom 9. auf den 10. Mai jeweils von 21 Uhr bis 4 Uhr angesetzt. Während der gesamten Bauzeit wird der Brückenzug „Nossener Brücke“ in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet. Diese Vollsperrung ist notwendig, da während der Arbeiten keine Spannungen und Verformungen durch Verkehrslasten in das Bauwerk eingeleitet werden dürfen.
Die zu erneuernden Schweißnähte, die in Längsrichtung der Brücke Hohlsteifen mit dem Fahrbahnblech verbinden, sind von Rissen betroffen. Je nach Risslage müssen Rettungsstege installiert oder bestehende Rettungsstege verlängert werden, um die Sicherheit der Arbeiter vor Ort zu gewährleisten.
Die Risse im Stahlüberbau beeinträchtigen sowohl die Dauerhaftigkeit als auch die Tragfähigkeit des Bauwerks erheblich. Die Ursachen für diese Risse liegen zum einen in der damaligen Bauweise des Überbaus und zum anderen im signifikanten Anstieg des Schwerverkehrs in den letzten Jahren. Besonders betroffen sind die Fahrbahnbereiche, die sich unter den Radspuren der rechten Fahrspur befinden, die überwiegend von schweren Fahrzeugen genutzt wird.
Im Rahmen des Großprojekts Campuslinie, Abschnitt Nossener Brücke und Nürnberger Straße, ist ab Anfang Juni 2026 ein Neubau der Nossener Brücke geplant. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.dresden.de/campuslinie verfügbar. Während der mehrjährigen Bauzeit wird der Verkehr über jeweils eine Brückenhälfte geleitet, während die andere Hälfte erneuert wird. Die aktuellen Ertüchtigungsmaßnahmen sind notwendig, um ein Versagen des Fahrbahnblechs und eine vollständige Sperrung der Brücke zu verhindern.
Die Firma Stahl- und Maschinenbau GRAF GmbH aus Weinböhla hat den Auftrag für die Instandsetzungsarbeiten erhalten. Die Kosten belaufen sich auf etwa 30.000 Euro.
Quellen: dresden
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