OpenAI hebt seine Cashburn-Prognose auf 111 Milliarden US-Dollar bis 2030 an und warnt vor steigenden Ausgaben für KI-Modelle. Trotz wachsender Umsätze bleibt das Unternehmen hinter Wettbewerbern zurück und plant erst 2030, cash-flow-positiv zu werden.
OpenAI erhöht Cashburn-Prognose: 111 Milliarden US-Dollar mehr bis 2030

OpenAI hat seine Umsatzprognosen angehoben, warnt jedoch gleichzeitig die Investoren vor einem signifikant erhöhten Mittelabfluss. Die Ausgaben für das Training und den Betrieb von KI-Modellen steigen schneller als die generierten Einnahmen.
Erhöhte Finanzprognosen und steigende Kosten
Das Unternehmen hat seine finanziellen Erwartungen erneut angepasst und geht nun davon aus, dass bis 2030 ein kumulierter Cashburn von etwa 111 Milliarden US-Dollar anfallen wird, was eine Erhöhung im Vergleich zu früheren Schätzungen darstellt. Dies geht aus internen Finanzunterlagen hervor. Insgesamt sollen 665 Milliarden US-Dollar in das Training und den Betrieb von KI-Modellen investiert werden. Obwohl die Umsätze ebenfalls ansteigen, geschieht dies nicht im gleichen Maßstab.
Prognosen für die kommenden Jahre
Den aktuellen Prognosen zufolge rechnet OpenAI für das Jahr 2026 mit einem Cashburn von 25 Milliarden US-Dollar und für 2027 mit 57 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Erhöhung von rund 30 Milliarden US-Dollar im Vergleich zur vorherigen Schätzung. Das Unternehmen plant, erst im Jahr 2030 cash-flow-positiv zu werden, mit einem positiven Cashflow von nahezu 39 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt OpenAI hinter seinem Mitbewerber Anthropic zurück, der bereits für 2028 den Break-even anstrebt.








