Der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht in der Eifel, weniger als eine Stunde von Köln entfernt, bietet einen beeindruckenden Ausblick und ist ein beliebtes Ziel für Oster-Ausflüge. Der Turm, der seit über 100 Jahren besteht, ermöglicht bei klarer Sicht einen Blick bis nach Köln.
Oster-Ausflüge von Köln: Entdeckung der Eifel und ihrer Aussichtspunkte

Der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht, dem höchsten Punkt der Eifel, ist von Köln aus in weniger als einer Stunde erreichbar und bietet einen beeindruckenden Ausblick.
Für diejenigen, die während der Osterferien einen Ausflug in die Eifel planen, ist die Hohe Acht ein empfehlenswertes Ziel. Der Kaiser-Wilhelm-Turm, der seit über 100 Jahren dort steht, erhebt sich etwa 70 Höhenmeter über der bekannteren Nürburg. Wanderer, die den Gipfel erklimmen, können oft eine besondere Erfahrung machen: In der Nähe des Turms kann dichter Nebel die Bergspitze umhüllen und eine fast mystische Atmosphäre schaffen.
Bei klarem Wetter belohnt die Hohe Acht die Wanderer mit einem weiten Panorama, das über den Nürburgring und das Taunusgebirge reicht. In besonders klaren Momenten ist sogar Köln sichtbar. Der Aussichtsturm, der auf einem ehemaligen Vulkan errichtet wurde, war für mehrere Jahre gesperrt und unter strenger Bewachung.
Der Kaiser-Wilhelm-Turm wurde 1909 erbaut, um die silberne Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria zu feiern und um Kaiser Wilhelm I. zu gedenken. Der Turm ist schlicht gestaltet und verfügt im Inneren über eine steinerne Treppe sowie eine runde Aussichtsplattform.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Turm zunächst vom französischen Militär besetzt und später von den US-Amerikanern als geheime Radarstation genutzt. Bis 1959 war der Turm für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Heute ist der Turm ein beliebtes Ziel für Ausflügler. Er ist von Köln aus in etwa einer Stunde mit dem Auto erreichbar und kann über einen kurzen, steilen Wanderweg von einem Parkplatz aus erreicht werden. Alternativ können ambitionierte Wanderer auch die Route aus dem Ort Adenau wählen.
Die Wanderung umfasst etwa neun Kilometer und erfordert das Überwinden von 500 Höhenmetern. Ob die Mühe mit einer schönen Aussicht belohnt wird, hängt jedoch vom Wetter ab. Selbst wenn im Tal gute Sicht herrscht, kann der Gipfel in Nebel gehüllt sein.
In der Nähe des Turms gibt es Sitzgelegenheiten sowie den Gipfelstein der Hohen Acht, der den Wanderern als Zeichen dient, dass sie den höchsten Punkt der Eifel erreicht haben. In der Umgebung gibt es nur einige Berge im Hunsrück und den Kahle Asten im Sauerland, die höher sind.
Die Hohe Acht ist Teil des Rundwanderwegs Hocheifel, der an historischen Stätten vorbeiführt. Die Route führt zunächst ins Tal und verläuft dann entlang der Nordschleife des Nürburgrings. Die ruhige Waldatmosphäre wird gelegentlich durch Motorengeräusche unterbrochen.
Ein weiteres Highlight ist die Nürburg, die gegen einen kleinen Eintritt von drei Euro besichtigt werden kann und einen weiten Blick auf die Eifel bietet.
Der Rundwanderweg hat eine Länge von 25,6 Kilometern und ist für erfahrene Wanderer in einem Tagesmarsch gut zu bewältigen. Aufgrund der mehr als 500 Höhenmeter ist die Wanderung jedoch anspruchsvoll und erfordert entsprechendes Schuhwerk und Übung. Die Wanderroute kann heruntergeladen werden.
Wanderer aus Köln und Umgebung sollten über die A61 in Richtung Koblenz fahren und anschließend die B257 nehmen. Der Parkplatz an der Hohen Acht, der den leichteren Teil des Wanderweges darstellt, ist über die L10 von Adenau aus erreichbar.
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