In Deutschland ist Armut eher ein „Randphänomen“. In den letzten Jahren waren ungefähr zehn Prozent der deutschen Bevölkerung von Armut betroffen. Im Gegensatz dazu ist Armut in Lateinamerika ein zentrales Problem.
Pandemie verschärft Armut, Gewalt, Kriege & den Missbrauch von Kindern

In Deutschland ist Armut eher ein „Randphänomen“. In den letzten Jahren waren ungefähr zehn Prozent der deutschen Bevölkerung von Armut betroffen. Im Gegensatz dazu ist Armut in Lateinamerika ein zentrales Problem. Und leider nicht „nur“ Armut, auch Gewalt, Kriege und sexuelle Missbräuche sind täglich Teil des Lebens von Millionen von Menschen.
Bildung und Ernährung fehlen
Eine Begleiterscheinung ist die Schließung von Schulen und Kindergärten. So bleibt den Kindern nicht nur Bildung und Betreuung verwehrt, sondern auch eine warme Mahlzeit.
Die meisten Familien wissen nicht, wo sie Geld herbekommen sollen, wenn sie nicht arbeiten gehen. So stehen sie nun vor einer unzumutbaren Entscheidung: Gehen sie das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein? Oder kaufen sie „lieber“ keine Lebensmittel? Mit weniger als einem Euro könntest Du helfen!
Häusliche Gewalt
Häusliche Gewalt ist in Lateinamerika auch schon vor der Corona-Pandemie keine Seltenheit gewesen, doch durch die zusätzlichen Stressfaktoren verschlimmerte sich die Situation um ein Vielfaches! Außerdem kann fehlendes Geld auch dazu führen, dass Eltern nicht mehr für ihre Kinder sorgen und so die Fürsorge verlieren könnten.
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Insgesamt 620 Millionen Menschen leben in Lateinamerika und nahezu die Hälfte der Bevölkerung ist von Armut betroffen. Vor allem in ländlichen Gebieten sind die beruflichen Möglichkeiten und Bildungschancen sehr eingeschränkt.
In vielen Ländern Lateinamerikas werden auf sexuelle Rechte und Selbstbestimmung keinen Wert gelegt. Gewalt und Missbrauch werden überwiegend toleriert und nur selten strafrechtlich verfolgt.
Durch die Corona-Pandemie ist die Lage vor Ort noch dramatischer als je zuvor. Lokale Mitarbeiter/-innen arbeiten daran, die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Dafür arbeitet man an einer verstärkten Sensibilisierung und Aufklärung der Menschen vor Ort. Zu dem werden Handwaschstationen eingerichtet und Hygiene-Boxen verteilt.
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Quelle: bpb, plan international








