Peter Pekarik plant, sich in den kommenden Tagen mit Hertha BSC zusammenzusetzen, um über seine zukünftige Rolle im Verein zu sprechen, nachdem er kürzlich sein Abschiedsspiel für die slowakische Nationalmannschaft hatte. Er fühlt sich körperlich fit und hat große Freude am Fußball.
Pekarik kündigt Gespräche über seine Zukunft bei Hertha BSC an

Peter Pekarik, 39 Jahre alt, gilt als eine Legende sowohl in der Slowakei als auch bei Hertha BSC. Kürzlich gab er sein Abschiedsspiel für die slowakische Nationalmannschaft, nachdem er mit 138 Länderspielen einen neuen Rekord aufgestellt hat. Bei Hertha BSC beendete er vor zwei Jahren seine aktive Karriere nach 231 Pflichtspielen. In der vergangenen Saison kehrte er zu Herthas U23 zurück. In einem Interview äußerte er sich zu den nächsten Schritten seiner Karriere.
Auf die Frage, ob er ein weiteres Jahr für Hertha oder einen anderen Verein spielen werde oder ob er als Nachwuchstrainer bei Hertha tätig werden möchte, antwortete Pekarik, dass es noch zu früh sei, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Er fühle sich körperlich in guter Verfassung und habe weiterhin Freude am Fußball. Die Emotionen nach seinem letzten Spiel für die Nationalmannschaft seien noch frisch, was es ihm schwer mache, klare Aussagen zu treffen. Pekarik betonte, dass Hertha für ihn mehr als nur ein Verein sei; es sei seine zweite Familie. Er habe viele Jahre dort verbracht, sei sowohl als Spieler als auch als Mensch gewachsen und habe zahlreiche bedeutende Menschen kennengelernt. In den kommenden Tagen plane er, sich mit dem Verein zusammenzusetzen, um über seine zukünftige Rolle zu sprechen.
Auf die Frage nach seinem Stolz über den Rekord in der Nationalmannschaft antwortete Pekarik, dass er sehr stolz sei. Er hätte als Kind nie geglaubt, so viele Länderspiele zu absolvieren. Der Rekord sei für ihn ein Zeichen von Beständigkeit, harter Arbeit und der Unterstützung durch seine Familie, Mitspieler, Trainer und Fans. Besonders dankte er seiner Frau Lujza, die ihn während seiner gesamten Karriere unterstützt hat. Ihr Gesang der Nationalhymne bei seinem letzten Länderspiel sei ein emotionaler Moment gewesen, den er nie vergessen werde.
Auf die Frage, wie traurig er darüber sei, dass er die WM in den Play-offs verpasst habe, äußerte Pekarik, dass es bitter sei, aber solche Momente im Fußball dazugehören. Er habe das Glück gehabt, an vier großen Turnieren teilzunehmen, und werde die kommende WM von zu Hause oder unterwegs mit seiner Familie verfolgen.
Quellen: B.Z., MDR
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