Die Grube Prangenhaus, nur 60 Minuten von Köln entfernt, bietet an Pfingsten Karibik-Flair mit türkisblauem Wasser und steilen Felswänden. Schwimmen ist jedoch verboten, da das Gelände gefährlich ist.
Pfingstausflug nach Wülfrath: Karibik-Feeling an der Grube Prangenhaus

Die Grube Prangenhaus, nur 60 Minuten von Köln entfernt, bietet ein einzigartiges Ausflugsziel für die Pfingsttage. Mit ihrem türkisblauen Wasser und den steilen Felswänden vermittelt sie ein karibisches Flair mitten in Nordrhein-Westfalen.
Der ehemalige Kalksteinbruch in Wülfrath, im Kreis Mettmann, hat sich zu einem Naturparadies entwickelt, das mit seinem leuchtend blauen Wasser und beeindruckenden Felsformationen begeistert. Die Anreise von Köln gestaltet sich unkompliziert: Mit dem Auto benötigt man je nach Verkehrslage etwa 50 bis 60 Minuten. Die schnellste Route führt in der Regel über die A3 und anschließend über die A46 nach Wülfrath. In der Umgebung der Wanderwege und Aussichtspunkte stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Alternativ kann die Grube Prangenhaus auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Vom Kölner Hauptbahnhof aus fährt man zunächst mit dem Regionalexpress nach Wuppertal oder Düsseldorf. Von dort bestehen Busverbindungen in Richtung Wülfrath-Flandersbach. Die gesamte Reisezeit mit dem öffentlichen Nahverkehr sollte man mit etwa 1,5 bis 2 Stunden kalkulieren, abhängig von den Anschlüssen.
Betreten des Geländes nicht gestattet
Die Grube war früher Teil des Kalkwerks Flandersbach, das als das größte Kalkwerk Europas gilt. Von 1907 bis 1998 wurden dort rund 230 Millionen Tonnen Kalkstein abgebaut. Heute wird der See unter anderem als Sedimentationsbecken für die Kalksteinwerke genutzt, wobei sich Sand, Lehm und andere Schwebstoffe am Boden absetzen.
Das Betreten des Geländes ist jedoch nicht gestattet, da das ehemalige Steinbruchareal eingezäunt ist. Schwimmen im See ist ebenfalls verboten, da erhebliche Gefahren durch Steinschlag, steile Abbruchkanten und die niedrigen Temperaturen des bis zu 65 Meter tiefen Gewässers bestehen.
Wanderwege und Aussichtspunkte in der Umgebung
Trotz der Zutrittsbeschränkungen lohnt sich ein Ausflug zur Grube Prangenhaus. Rund um das Gelände führen Wanderwege und Aussichtspunkte, die spektakuläre Ausblicke auf das türkisfarbene Wasser bieten. Besonders von den höher gelegenen Klippen aus ergeben sich eindrucksvolle Fotomotive.
Für Naturfreunde gibt es in der Umgebung weitere ehemalige Steinbrüche und Wanderwege zu entdecken. Die bekannte „Blaue Lagune“ bei Mettmann ist ebenfalls nicht weit entfernt und zählt zu den beliebten Ausflugszielen der Region.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








